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MatWerk-Akademie "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik"

Herbst 2013, Burg Schnellenberg, Sauerland

Inhalt und Ziel

Was ist die MatWerk-Akademie?
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) führt die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM) im Herbst 2013 auf der Burg Schnellenberg im Sauerland zum dritten Mal eine DFG-Nachwuchsakademie, voraussichtlich unter dem Motto „Werkstoffe der Energietechnik“, durch.

Das Ziel der DFG-Nachwuchsakademien ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem frühen Stadium ihrer Karriere auf die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten vorzubereiten und an die erste eigene Projektleitung und Drittmitteleinwerbung heranzuführen. Mit ihnen sollen herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möglichst frühzeitig für interdisziplinäre Forschungsansätze sensibilisiert und gewonnen werden. Ein wesentliches Ziel von Nachwuchsakademien ist es darüber hinaus, dem Mangel an exzellent ausgebildetem wissenschaftlichem Nachwuchs auf interdisziplinären Gebieten abzuhelfen.

Im Rahmen der Nachwuchsakademie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik soll hervorragend qualifizierten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten werden, in einem mehrere Fachgebiete übergreifenden Umfeld Forschungsthemen zu entwerfen und zu bearbeiten. Insbesondere sollen ihnen durch Diskussionen mit Fachkolleginnen und -kollegen sowie einschlägig ausgewiesenen, erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Impulse für die eigene Forschungstätigkeit und zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation gegeben werden. Die Nachwuchsakademie hat den Anspruch, die Bedeutung des interdisziplinären Austauschs erfahrbar zu machen.

Ablauf der Nachwuchsakademie
Interessenten an der Nachwuchsakademie bewerben sich mit ihren bisher erbrachten wissenschaftlichen Leistungen sowie einer Projektskizze für eine zu bearbeitende wissenschaftliche Fragestellung. Das Thema wird demnächst auf dieser Seite veröffentlicht.

Die Projektskizzen sollten widerspiegeln, dass nur in Kenntnis der Anforderungen an neue Werkstoffe diese in anwendungsgerechter Weise entwickelt und hergestellt werden können. Das vorgegebene Thema sollte daher idealerweise in den Projektskizzen bereits berücksichtigt werden.

Nachwuchsakademie Teil I
Im Rahmen der für den Herbst 2013 geplanten mehrtägigen Nachwuchsakademie auf Burg Schnellenberg, Attendorn, sollen den ausgewählten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Vorträgen, Seminaren und Einzelgesprächen vertiefte Einsichten in das Management von Karrieren in der Wissenschaft gegeben werden. Ein Expertengremium referiert auf der Basis eigener Erfahrungen über die Karrieremöglichkeiten und steht in Arbeitskreisen zur Diskussion über die Projektskizzen und für weiterführende Beratung zur Ausarbeitung von Drittmittelanträgen zur Verfügung. Die Hinweise und Ratschläge sollen es den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erleichtern, eigene Projektanträge auszuarbeiten. Des Weiteren steht die frühe interdisziplinäre Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund. In kleinen Arbeitsgruppen wird dazu beispielhaft über interdisziplinäre Forschungsthemen unter Anleitung von Expertinnen und Experten diskutiert; mögliche Themen für gemeinschaftliche Grundlagenforschungsprojekte sollen identifiziert und gegebenenfalls ausgearbeitet werden. Außerdem ist vorgesehen, dass der Expertenkreis in den nächsten drei Jahren den Nachwuchs beratend unterstützt.

Nachwuchsakademie Teil II
Voraussichtlich im Frühjahr 2014 richtet die DFG ein eintägiges Antragskolloquium mit Begutachtung aus, bei dem die Teilnehmenden ihre aus den Projektskizzen entwickelten und bei der DFG eingereichten Projektanträge vorstellen. Auf dieser Basis wird über die Bewilligung der Anträge entschieden.

Nachwuchsakademie Teil III
Nach etwa einem Jahr ist zum Erfahrungsaustausch ein weiteres Zusammentreffen geplant.

Termine
Die Einreichungs- und Begutachtungstermine werden noch bekanntgegeben.

Erstellen einer Projektskizze
Die geplante Laufzeit des Projekts kann ein, zwei oder drei Jahre betragen.
Es werden Skizzen zu Projekten akzeptiert, die zur Bearbeitung durch einen Doktoranden oder eine Doktorandin dienen sollen oder zur Finanzierung der eigenen Stelle. Auch Skizzen für einen Auslandsaufenthalt über ein Stipendium sind möglich.

Spätere DFG-Vollanträge
Für die Antragsberechtigung wird der Abschluss der wissenschaftlichen Ausbildung, in der Regel die Promotion, vorausgesetzt. In Ausnahmefällen werden Anträge vor abgeschlossener Promotion entgegengenommen, sofern der Nachweis der erfolgten Promotion im Laufe des Begutachtungsverfahrens nachgereicht wird. Eine Bewilligung kann nicht ohne erfolgte Promotion ausgesprochen werden.