DGM-PREIS

Durchbruch in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

DGM-PREIS

Der DGM-PREIS wird an einen exzellenten Wissenschaftler in der Mitte seiner Forscherlaufbahn für herausragende wissenschaftliche oder wissenschaftlich-technische Leistungen verliehen, die einen durch Veröffentlichungen dokumentierten Durchbruch in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik darstellen oder ein neues Forschungsfeld eröffnet haben. Der DGM-PREIS wird maximal einmal jährlich verliehen. Er besteht aus einer Urkunde und der Skulptur „Durchbruch“.


Ausschreibung: DGM-PREIS

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde verleiht den DGM-PREIS an eine exzellente Wissenschaftlerin oder einen exzellenten Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche oder wissenschaftlich-technische Leistungen. Die Arbeiten sollen dabei einen durch Veröffentlichungen dokumentierten Durchbruch in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik darstellen oder ein neues Forschungsfeld eröffnet haben. Ausgezeichnet wird eine exzellente Forscherpersönlichkeit in der Mitte ihres wissenschaftlichen Wirkens. Die Verleihung des Preises erfolgt nach Vorschlag durch das Preiskuratorium I und nach Beschluss des Vorstands der DGM; der Preis wird höchstens einmal jährlich an eine Einzelperson verliehen. Der Name des Preises lautet „DGMPreis XXXX“ (XXXX in Verbindung mit der Zahl des Jahres, für das der Preis zuerkannt wird). Mit dem Preis werden exzellente Wissenschaftler für herausragende wissen­schaftliche oder wissenschaftlichtechnische Leistungen ausgezeichnet. Die Arbeiten sollen dabei einen durch Veröffentlichungen dokumentierten Durchbruch in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik darstellen oder ein neues Forschungs­feld eröffnet haben. Bei der Preisverleihung sollen Dissertationen ausgeklammert werden. Über die Preiszuerkennung entscheidet der Vorstand der DGM nach Anhörung des Preiskuratoriums I. Die Entscheidung des Vorstands ist endgültig. Der Preis kann jährlich höchstens einmal verliehen werden. Die Preisverleihung kann ausgesetzt werden, wenn keine Forscherpersönlichkeit als preiswürdig anerkannt wird. Eine Aufteilung des Preises ist nicht zulässig. Die Preisverkündung erfolgt öffentlich anlässlich einer zentralen Veranstaltung der DGM des entsprechenden Jahres (z.B. DGM-Tag). Der DGM-PREIS besteht aus einer Urkunde, in der die Zuerkennung des Preises unter Angabe der mit dem Preis gekennzeichneten besonderen Leistungen des Preisträgers und einer der Bedeutung des Preises angemessenen besonderen Skulptur. Die Bekanntmachung des zuerkannten Preises erfolgt in den zentralen Präsentationsmedien der DGM. Vorschläge sind an die DGM-Geschäftsstelle zu senden.


Einreichung von Vorschlägen zu den Ehrungen und Auszeichnungen der DGM

Einreichungen zur Beurteilung der Kandidatinnen und Kandidaten richten Sie bitte als PDF per Email an: dgm@dgm.de

Unterlagen: Würdigungsschreiben (1-2 Seiten), Lebenslauf, ggfs. Publikationsliste und alles andere, was zur Beurteilung der Kandidaten hilfreich ist.

Vorschläge werden jedes Jahr bis zum 31. August entgegengenommen.


Preisträgerinnen und Preisträger


Stefanie Welk – Figurationen aus Draht

Seit 1992 arbeitet Stefanie Welk mit dem Werkstoff Draht, den sie mit ihren Händen biegt, knotet oder schweißt und dabei zu transparenten Plastiken formt. Häufig läßt sie Ihre Drahtobjekte in eine spannungsreiche Beziehung zu anderen Materialien treten wie Stahl, Holz oder Naturstein.

Ihre Arbeiten zeigen den Menschen in seinen vielfältigen Bezügen zur Welt: 

Zunächst entstehen dicht gewickelte Figuren, später mythologische Wesen. In einem nächsten Entwicklungsschritt erweitern sich die Gestalten ins Sphärische, Drähte  bilden Kraftfelder um die Figuren, dabei ist die Grenze zwischen Körper und dem ihn umgebenden Raum nicht mehr eindeutig bestimmbar. Ihre neueren Arbeiten zeigen dynamische Menschengruppen als Geflechte von vielfach miteinander verbundenen Linien. Metall wird in den Arbeiten von Stefanie Welk zum licht- und luftdurchlässigen Medium für geistige Strömungen, Energiebahnen, Einfluß-Sphären und Kraftfeldern, die von ihren Figuren ausgehen und von denen sie durchdrungen sind. Durchgängig erkennbar scheint der  ihnen innewohnende Drang, über sich selbst hinauszuwachsen, sich auszudehnen, sich zu vernetzen und den Schritt in die Zukunft zu wagen.