DGM-PIONIER

Ausbau des Expertennetzwerks

DGM-PIONIER

Der DGM-PIONIER würdigt die besonderen Leistungen eines DGM-Mitglieds beim Ausbau des DGM-Expertennetzwerkes im Rahmen der Aktivitäten der Fachausschüsse und Arbeitskreise sowie seine Verdienste für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Preis besteht aus der Skulptur „PIONIER“ und einer Urkunde, in der die Zuerkennung des Preises unter Angabe der mit dem Preis ausgezeichneten Arbeit bestätigt wird.


Ausschreibung: DGM-PIONIER

Die Fachausschussleiterinnen und Fachausschussleiter der DGM möchten durch den DGM-PIONIER die besonderen Leistungen und Verdienste beim Ausbau des DGM-Expertennetzwerkes im Rahmen der Aktivitäten der Fachausschüsse und Arbeitskreise würdigen. Die Preisverkündung erfolgt öffentlich anlässlich einer zentralen Veranstaltung der DGM des entsprechenden Jahres (z.B. DGM-Tag). Die Kosten für die Skulptur tragen die Fachausschüsse aus den Förderbeiträgen der Nicht-Mitglieder. Der Preis „DGM-PIONIER“ würdigt besondere Leistungen und Verdienste beim Ausbau des DGM-Expertennetzwerks im Rahmen der Aktivitäten der Fachausschüsse. Der Kandidat sollte DGM-Mitglied sein und sich für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie eingesetzt haben. Mit dieser Auszeichnung wird der hohe Stellenwert der Fachausschüsse als Rückgrat der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde verdeutlicht. Für die Nominierung gibt es keine Einschränkungen. Nominierungsvorschläge können von allen DGM-Mitgliedern und Fachausschussmitgliedern (Fachausschussmitglied = regelmäßiger Teilnehmer einer Fachausschuss-Sitzung) eingereicht werden. Die Entscheidung über die Preisverleihung trifft das Preiskuratorium I und erfolgt nach Beschluss des Vorstandes. Der Name des Preises lautet „DGM-PIONIER XXXX“ (XXXX in Verbindung mit der Zahl des Jahres, für das der Preis zuerkannt wird). Der Preis besteht aus einer Skulptur „PIONIER“ und einer Urkunde, in der die Zuerkennung des Preises unter Angabe der mit dem Preis ausgezeichneten Arbeit bestätigt wird. Die Bekanntmachung des zuerkannten Preises erfolgt in den zentralen Prä­sentationsmedien der DGM. Vorschläge sind an die DGM-Geschäftsstelle zusammen mit den Unterlagen zur Beurteilung der Person im Zusammenhang mit den Aktivitäten im Rahmen der Fachausschusstätigkeit (Würdigung, Lebenslauf, Publikations- und Vortragslisten, Belegexemplare preiswürdiger Arbeiten) zu senden.


Einreichung von Vorschlägen zu den Ehrungen und Auszeichnungen der DGM

Einreichungen zur Beurteilung der Kandidatinnen und Kandidaten richten Sie bitte als PDF per Email an: dgm@dgm.de

Unterlagen: Würdigungsschreiben (1-2 Seiten), Lebenslauf, ggfs. Publikationsliste und alles andere, was zur Beurteilung der Kandidaten hilfreich ist.

Vorschläge werden jedes Jahr bis zum 31. August entgegengenommen.


Preisträgerinnen und Preisträger


Stefanie Welk – Figurationen aus Draht

Seit 1992 arbeitet Stefanie Welk mit dem Werkstoff Draht, den sie mit ihren Händen biegt, knotet oder schweißt und dabei zu transparenten Plastiken formt. Häufig läßt sie Ihre Drahtobjekte in eine spannungsreiche Beziehung zu anderen Materialien treten wie Stahl, Holz oder Naturstein.

Ihre Arbeiten zeigen den Menschen in seinen vielfältigen Bezügen zur Welt: 

Zunächst entstehen dicht gewickelte Figuren, später mythologische Wesen. In einem nächsten Entwicklungsschritt erweitern sich die Gestalten ins Sphärische, Drähte  bilden Kraftfelder um die Figuren, dabei ist die Grenze zwischen Körper und dem ihn umgebenden Raum nicht mehr eindeutig bestimmbar. Ihre neueren Arbeiten zeigen dynamische Menschengruppen als Geflechte von vielfach miteinander verbundenen Linien. Metall wird in den Arbeiten von Stefanie Welk zum licht- und luftdurchlässigen Medium für geistige Strömungen, Energiebahnen, Einfluß-Sphären und Kraftfeldern, die von ihren Figuren ausgehen und von denen sie durchdrungen sind. Durchgängig erkennbar scheint der  ihnen innewohnende Drang, über sich selbst hinauszuwachsen, sich auszudehnen, sich zu vernetzen und den Schritt in die Zukunft zu wagen.