Mitgliederversammlung

DGM-Mitgliederversammlung

Als Interessenvertretung ihrer Mitglieder legt die DGM großen Wert darauf, das alle in der DGM-Satzung festgeschriebenen Beschlüsse auf der Mitgliederversammlung getroffen werden. Dazu gehören etwa Satzungsänderungen oder Wahlen von Vorstandsmitgliedern. Auch wird der DGM-Vorstand nach Vorstellung des Tätigkeitsberichts durch die Mitgliederversammlung entlastet.


§ 5 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung soll jährlich einmal stattfinden. Sie wird vom Geschäftsführer mit einer mindestens dreiwöchigen Frist unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung durch schriftliche Einladung der Vereinsmitglieder an die dem Verein bekannte, letzte Anschrift einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung des Einberufungsschreibens und der Tag, an dem die Versammlung stattfindet, nicht mitgerechnet. Für die Rechtzeitigkeit der Einberufung ist der Tag der Absendung maßgebend. Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder einschließlich der Ehrenmitglieder.

2. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere:

a) über die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und des Beirats

b) nach Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes und des Haushaltsberichtes für das abgeschlossene Geschäftsjahr über die Entlastung des Vorstandes

c) über den Kassenvoranschlag des laufenden Geschäftsjahres

d) über die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages

e) über Satzungsänderungen

f) über das Zeitschriftenwesen und die öffentlichen Veranstaltungen

g)  über die Auflösung der Gesellschaft

h) über sonstige Anträge, die seitens des Vorstandes oder aus den Kreisen der Mitglieder gestellt werden.

3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 v. H. der Mitglieder anwesend sind. Wenn die Versammlung nicht beschlussfähig sein sollte, beginnt sie 15 Minuten nach dieser Feststellung mit derselben Tagesordnung erneut. Die Mitgliederversammlung ist dann unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Hinsichtlich der Anfertigung und Unterzeichnung gilt § 8 Ziffer 4 entsprechend. Mitglieder können sich nicht durch andere Personen rechtsgeschäftlich vertreten lassen.

4. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen werden nicht gezählt. Beschlüsse, die die Steuerbegünstigung des Vereins wegen Gemeinnützigkeit berühren könnten, insbesondere Beschlüsse über die Änderungen des § 1 und des § 9 Ziffer 2, dürfen nur nach vorheriger Zustimmung des für den Verein örtlich zuständigen Finanzamts gefasst oder zur Eintragung ins Vereinsregister angemeldet werden.

5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom ältesten stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, sonst von einer von der Mitgliederversammlung zu bestimmenden Person geleitet. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Schriftführer. Die Sitzungen der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Schriftführer sowie vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten.

6. Der Vorstand kann vorbehaltlich des Satzes 2 auch schriftliche, fernschriftliche oder elektronische Beschlussfassung vorschlagen. Die Beschlussfassung im Umlaufverfahren ist in Bezug auf Satzungsänderungen, die den Zweck berühren, sowie in Bezug auf die Auflösung des Vereins nicht zulässig. Ziffer 1 Satz 1 bleibt unberührt, d.h. eine Versammlung der Mitglieder muss mindestens einmal im Jahr stattfinden. Das Ergebnis eines im Umlaufverfahren gefassten Beschlusses ist in diesem Fall unverzüglich in einer Niederschrift festzuhalten.

7. Aus besonderen Anlässen können außerordentliche Mitgliederversammlungen vom Vorstand einberufen werden. Eine solche Versammlung muss einberufen werden, wenn ein vom zehnten Teil der Mitglieder unterschriebener Antrag beim Vorstand eingereicht wird.