"Besonders positiv empfand ich die Chance und Möglichkeit in Einzelgesprächen [...] offene Fragen und Unklarheiten mit den
Referenten ausführlich besprechend zu können. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung"
  
Phillip Pohl, FAU Erlangen-Nürnberg.

Auch diese DGM-Veranstaltung reiht sich nahtlos in meine mit der DGM gemachten Erfahrungen ein. Super! 
Wolfgang Frerichs, Premium Aerotec GmbH, Bremen"

FORTBILDUNG

Bruchmechanik: Grundlagen, Prüfmethoden und Anwendungsbeispiele

  • 09.09. - 11.09.2020
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg - Institut für Werkstofftechnik
  • Freiberg
Hotels
Flyer 2020-Bruchmechanik.pdf Flyer
2019-10-25-FB-2020-Pressemitteilung-Bruchmechanik.pdf


Beschreibung

Die beanspruchungsgerechte Bewertung der Sicherheit von Bauteilen mit Hilfe bruchmechanischer Methoden findet zunehmend Eingang in das internationale Regelwerk. Der bruchmechanische Festigkeitsnachweis erfolgt dabei auf der Basis quantitativer Korrelationen zwischen der Bauteilbeanspruchung, der Größe vorhandener bzw. hypothetisch angenommener Risse oder rissähnlicher Spannungskonzentrationsstellen und der Bruchzähigkeit. Eine wesentliche Voraussetzung für die Anwendung dieses Konzeptes besteht in der Verfügbarkeit bruchmechanischer Kennwerte. Dies gilt sowohl für die Berechnung zulässiger Rissgrößen oder Spannungen bei statischer und dynamischer Beanspruchung, als auch für die Restlebensdauer zyklisch beanspruchter Bauteile. 

Themen und Inhalte

  • Zusammenhänge zwischen Gefüge, mechanischen Eigenschaften und Bauteilsicherheit
  • Einführung in die bruchmechanische Werkstoff- und Bauteilbewertung
  • Bruchmechanische Beanspruchungsparameter - K-Konzept
  • Ermittlung bruchmechanischer Werkstoffkennwerte nach dem K-Konzept - statisch
  • Ermittlung bruchmechanischer Werkstoffkennwerte nach dem K-Konzept - dynamisch
  • Ermittlung bruchmechanischer Werkstoffkennwerte nach dem K-Konzept - zyklisch
  • Bruchmechanische Beanspruchungsparameter - J-Integral und CTOD-Konzept
  • Ermittlung bruchmechanischer Werkstoffkennwerte - statisch: J-Integral und CTOD-Konzept
  • Ermittlung bruchmechanischer Werkstoffkennwerte - dynamisch: J-Integral und CTOD-Konzept
  • Kennwertstatistik im duktil spröden Übergang
  • Demonstrationspraktikum
    - Bestimmung statischer Bruchmechanik-Kennwerte
    - Bestimmung dynamischer bruchmechanischer Kennwerte
    - Bestimmung zyklischer bruchmechanischer Kennwerte
    - Rasterelektronenmikroskopische Bruchflächenanalyse
  • Erfahrungsaustausch zur bruchmechanischen Werkstoffprüfung
  • Bruchmechanische Bauteilbewertung - Regelwerke
  • Bruchmechanische Bauteilbewertung - Beispiele
  • Bitte beachten Sie: Numerische Verfahren zur Ermittlung der Rissspitzenbeanspruchung sind nicht Gegenstand der Fortbildung. Der Schwerpunkt liegt bei metallischen Werkstoffen. Spezielle Vorkenntnisse auf diesem Gebiet sind nicht erforderlich.

Ihr Nutzen

  • Die Grundlagen des Konzeptes „bruchmechanischer Festigkeitsnachweis“ und die Prüfverfahren unter Einbeziehung geltender Normen werden Ihnen vorgestellt.
  • Die prinzipielle Vorgehensweise bei der bruchmechanischen Bauteilbewertung wird Ihnen an praktischen Beispielen erläutert.
  • Die Ermittlung statischer und dynamischer Kennwerte, sowie von Kennwerten der zyklischen Risswachstumskurve (jeweils unter Einbeziehung mikrofraktografischer Bruchflächenanalysen), im Rahmen des bruchmechanischen Prüfverfahren, wird Ihnen vorgestellt.
  • Sie vertiefen Ihr Wissen durch ein Demonstrationspraktikum zur experimentellen Bestimmung bruchmechanischer Kennwerte bei statischer, dynamischer und zyklischer Beanspruchung
  • Ihnen werden konkrete Anwendungsbeispiele für die bruchmechanische Festigkeitsbewertung aufgezeigt.
  • Das Bruchmechanik-Regelwerk (FKM-Richtlinie, SINTAP-Prozedur, DVS- Richtlinie u.a.) wird Ihnen erörtert.

In das Programm der Fortbildung ist zudem ein Networking-Abend inkl. gemeinsamen Abendessen integriert. Dieser bietet den Teilnehmern eine ideale Möglichkeit zum weiteren Austausch bereits gemachter Erfahrungen und der weiteren Vertiefung der Fortbildungsinhalte in einem angenehmen Rahmen.

Zielgruppe

Die Teilnahme an der Fortbildung eignet sich insbesondere für Ingenieure aus den Bereichen Berechnung, Auslegung, Werkstoffeinsatz, Fertigung, Qualitätssicherung und Instandhaltung sicherheitsrelevanter Bauteile und Anlagen. Schwerpunkt ist die Anwendung analytischer, ingenieurmäßiger Methoden der Bruchmechanik zur Bauteilbewertung.  

Fragen & Kontakt

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Gerne beantworten wir diese auch persönlich.
Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Tel.: +49 (0)69-75306 757
Fax: +49 (0)69-75306 733
E-Mail: fortbildung@dgm.de 

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Ansprechpartner

Prof. Dr. Horst Biermann

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Prof. Dr. Lutz Krüger

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Dr.-Ing. Sebastian Henkel

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Hochschule Mittweida


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