FORTBILDUNG

Bauteilmetallographie

  • 02.12. - 04.12.2020
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
  • Berlin
Hotels
2019-10-25-FB-2020-Pressemitteilung-Bauteilmetallographie.pdf


Beschreibung

DAS GENAU PROGRAMM ZUR FORTBILDUNG FOLGT IN KÜRZE

Die Bauteilmetallographie ist ein Verfahren, das zur Beurteilung des Ist- und Schädigungszustandes von Bauteilen vor und nach Betriebsbeanspruchung eingesetzt wird. Somit sind Gefügebestimmungen und Oberflächenuntersuchungen nahezu zerstörungsfrei möglich. Die Präparation erfolgt hierbei durch Schleifen, Polieren und Ätzen mit tragbaren Geräten direkt am Bauteil. Das Gefüge und der Schädigungszustand werden mithilfe des Aufsatzmikroskops vor Ort oder über Abdrucktechniken erfasst.

Die wesentlichen Vorteile der Bauteilmetallographie liegen in der nahezu uneingeschränkten Einsatzmöglichkeit, der schnellen Verfügbarkeit des Untersuchungsergebnisses vor Ort und der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens. Die Erzielung einwandfreier Prüfergebnisse setzt jedoch bei Präparation, Abdrucktechnik und Auswertung bestimmte Arbeits- und Verfahrenstechniken sowie handwerkliches Geschick voraus.

Die Fortbildung mit Vorträgen, Erfahrungsaustausch und Demonstrationen wird durchgeführt von Mitgliedern des Arbeitskreises Bauteilmetallographie im Fachausschuss Materialographie der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V.

Themen und Inhalte

  • Grundlagen der Präparationstechniken
  • Vorbereitung einer ambulanten Untersuchung (Anforderungen, Gefahren)
  • Chemikalien, Gefährdungsbeurteilung
  • Arbeitsschutz und Ausrüstung (Elektrische Geräte, enge Räume, etc.)
  • Zusätzliche ambulante Prüftechnik (Tragbares Lichtmikroskop, Funkenspektrometer zur chemischen Analyse, Härteprüfung)
  • Richtlinien und Normung im In- und Ausland
  • Qualitätssicherung
  • Ambulante Metallographie an druckbeanspruchten Komponenten und an im Zeitstandbereich betriebenen Bauteilen
  • Gefügeabdrücke
    - am Grundwerkstoff, an Stumpf- und an Kehlnähten
    - an Fehlern und Rissen
    - an un-, niedrig- und hochlegierten - vorwiegend ferritischen - Stählen
    - an martensitischen Stählen
  • Restlebensdauerabschätzung für den Zeitstandbereich
  • Applikationsbeispiele für ambulante Metallographie bei der zerstörungsfreien Gefügekontrolle großer Gasturbinenbauteile
  • Hochlegierte Stähle, Gusseisen, Nickelbasis-Superlegierungen

Ihr Nutzen

  • Ihnen werden die bestehenden gerätetechnischen Möglichkeiten bzw. die üblichen Arbeitstechniken mit diesen erörtert und demonstriert.
  • Die einzelnen Arbeitsschritte von der Präparation bis zur Auswertung aus den typischen Anwendungsbereichen – Qualitätskontrolle, Abweichungsuntersuchung und Kontrolle von Gefügeveränderungen mit der Betriebszeit   – werden Ihnen detailiert vermittelt.
  • Die theoretischen Kenntnisse vertiefen und erproben SIe direkt in integierten umfangreichen praktischen Übungseinheiten. 
  • Knüpfen Sie sich Ihr Expertennetzwerk! In dieser Fortbildung treffen Sie die Experten der Bauteilmetallographie.

In das Programm der Fortbildung ist zudem ein Networking-Abend inkl. gemeinsamen Abendessen integriert. Dieser bietet den Teilnehmern eine ideale Möglichkeit zum weiteren Austausch bereits gemachter Erfahrungen und der weiteren Vertiefung der Fortbildungsinhalte in einem angenehmen Rahmen.

Weitere Fortbildungen im Themenbereich

Fragen und Kontakt

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Gerne beantworten wir diese auch persönlich.
Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Tel.: +49 (0)69-75306 757
Fax: +49 (0)69-75306 733
E-Mail: fortbildung@dgm.de 

 

 

Ansprechpartner

Rudi Scheck

Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart - MPA


Dr. Magdalena Speicher

Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart - MPA


Joachim Laimmer

Open Grid Europe GmbH


Prof. Dr. Andreas Neidel

Siemens AG


Christina Schwäbl

Kulzer GmbH


Patrick Schüle

DGZfP Ausbildung und Training GmbH


Volker Weiss

dhs Dietermann & Heuser Solution GmbH