FORTBILDUNG

Bauteilmetallographie

  • 04.12. - 06.12.2019
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
  • Berlin
Hotels


Beschreibung

DAS GENAU PROGRAMM ZUR FORTBILDUNG FOLGT IN KÜRZE

Die Bauteilmetallographie ermöglicht als zerstörungsfreies Prüfverfahren Gefügebestimmungen und Oberflächenuntersuchungen unter Vermeidung reparaturauslösender Probeentnahmen. Schleifen, Polieren und Ätzen erfolgen mit tragbaren Geräten direkt am Bauteil, die Gefügebeurteilung am Aufsatzmikroskop oder über Abdrucktechniken. Die wesentlichen Vorteile der Bauteilmetallographie liegen in der nahezu uneingeschränkten Einsatzmöglichkeit, der schnellen Verfügbarkeit des Untersuchungsergebnisses vor Ort und der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens.

Die Erzielung einwandfreier Prüfergebnisse setzt jedoch bei Präparation, Abdrucktechnik und Auswertung bestimmte Arbeits- und Verfahrenstechniken voraus. Die Fortbildung will die bestehenden gerätetechnischen Möglichkeiten bzw. die üblichen Arbeitstechniken aufzeigen und über bewährte Arbeitserfahrungen berichten. Insbesondere wird den Teilnehmern Gelegenheit geboten, die einzelnen Arbeitsschritte von der Präparation bis zur Auswertung aus den typischen Anwendungsbereichen – Qualitätskontrolle, Abweichungsuntersuchung und Kontrolle von Gefügeveränderungen mit der Betriebszeit – zu erproben.

Die Fortbildung mit Vorträgen, Erfahrungsaustausch und Demonstrationen wird durchgeführt von Mitgliedern des Arbeitskreises Bauteilmetallographie im Fachausschuss Materialographie der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V..

Themen & Inhalte

  • Grundlagen der Präparationstechniken
  • Vorbereitung einer ambulanten Untersuchung (Anforderungen, Gefahren)
  • Chemikalien, Gefährdungsbeurteilung
  • Arbeitsschutz und Ausrüstung (Elektrische Geräte, enge Räume, etc.)
  • Zusätzliche ambulante Prüftechnik (Tragbares Lichtmikroskop, Funkenspektrometer zur chemischen Analyse, Härteprüfung)
  • Richtlinien und Normung im In- und Ausland
  • Qualitätssicherung
  • Ambulante Metallographie an druckbeanspruchten Komponenten und an im Zeitstandbereich betriebenen Bauteilen
  • Gefügeabdrücke
    - am Grundwerkstoff, an Stumpf- und an Kehlnähten
    - an Fehlern und Rissen
    - an un-, niedrig- und hochlegierten - vorwiegend ferritischen - Stählen
    - an martensitischen Stählen
  • Restlebensdauerabschätzung für den Zeitstandbereich
  • Applikationsbeispiele für ambulante Metallographie bei der zerstörungsfreien Gefügekontrolle großer Gasturbinenbauteile
  • Hochlegierte Stähle, Gusseisen, Nickelbasis-Superlegierungen

Fragen & Kontakt

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Gerne beantworten wir diese auch persönlich.
Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Tel.: +49 (0)69-75306 757
Fax: +49 (0)69-75306 733
E-Mail: fortbildung@dgm.de  

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Ansprechpartner

Prof. Dr. Andreas Neidel

Siemens AG



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