FORTBILDUNG

Keramische Verbundwerkstoffe

  • 08.10. - 09.10.2019
  • Universität Bayreuth
  • Bayreuth
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Beschreibung

DAS GENAUE PROGRAMM ZUR FORTBILDUNG FOLGT IN KÜRZE

Keramische Verbundwerkstoffe stellen eine noch junge Werkstoffklasse dar, deren Einführung in industrielle Märkte derzeit sehr erfolgreich verläuft. Auf Grund der guten tribologischen Eigenschaften, der extremen Temperatur- und Thermoschockbeständigkeit, der niedrigen Dichte und der sehr geringen thermischen Ausdehnung sind Faserkeramiken insbesondere für den Hochtemperatur-Leichtbau eine interessante Alternative zu herkömmlichen Materialien. Ihre im Vergleich zur klassischen Keramik deutlich höhere Bruchzähigkeit eröffnet vielfältige neue Anwendungsmöglichkeiten im Maschinen- und Fahrzeugbau sowie in der Energie- und Verbrennungstechnik.

So kommen Faserkeramiken auf Grund ihrer extrem niedrigen Verschleißraten als Lebensdauer-Bremsen in der Automobil- und Aufzugstechnik sowie als Kupplungswerkstoffe serienmäßig zum Einsatz. Weitere exemplarische Anwendungen sind optische Systeme, Leichtbaupanzerungen, Lagerwerkstoffe sowie Komponenten in modernen Gasturbinen. Der wirtschaftliche Erfolg dieser neuen Materialien hängt jedoch noch wesentlich von der Entwicklung kostengünstiger Herstellungstechniken ab.

Während der Fortbildung werden alle Aspekte des Werkstoff-Engineerings angsprochen sowie Beispiele erfolgreicher Produktentwicklungen gezeigt. Somit wird ein umfassender Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand der Faserkeramiken mit ihren Möglichkeiten und Grenzen gegeben.

Ziel der Fortbildung ist es, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Anwendern in Industrie und Forschung den aktuellen Stand über Design, Herstellung, Eigenschaften und Produktentwicklungen der keramischen Verbundwerkstoffe in praxisbezogenen Beiträgen zu vermitteln.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Fortbildung auch persönlich.
Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine E-Mail.

Tel.: +49 (0)69-75306 757 
Fax:  +49 (0)69-75306 733
E-Mail: fortbildung@dgm.de 

 

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Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel

Universität Bayreuth