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13. KaWuM an der Technischen Universität Ilmenau.

Ilmenau ist das, was du daraus machst

Getreu diesem Motto fand vom 04.05.2017 bis 07.05.2017 die dreizehnte „Konferenz aller werkstoffwissenschaftlichen und materialwissenschaftlichen Studiengänge“ (kurz KaWuM) im Sommersemester 2017 an der Technischen Universität statt. An der 4-tägigen Konferenz nahmen 54 Studierende von 13 Universitäten aus ganz Deutschland, sowie ein Vertreter der DGM teil.

 

Im Mittelpunkt der Bundesfachschaftentagung stand die Meinungsbildung der Studierenden in verschiedenen Arbeitskreisen zu Themen wie Akkreditierung, VG-Wort, einem eigenen Studierendenwettbewerb oder beispielsweise die internationalen Semesterzeiten. Außerdem wurde im Rahmen der Tagung der Vorsitzende der KaWuM, Kai Rochlus-Studierender an der Universität des Saarlandes – wiedergewählt.
Ein Höhepunkt der Tagung war die schon seit mehreren Jahren vorbereitete und nun endlich in Ilmenau vollzogene Gründung eines Fördervereins zur Unterstützung der KaWuM. Dadurch soll in Zukunft die Organisation und das Einwerben von Spenden- und Sponsoringgeldern leichter möglich sein und dadurch ein Wachstum der KaWuM gesichert werden.

Abgerundet wurde die Tagung durch ein vielfältiges und abwechslungsreiches kulturelles Rahmenprogramm. So konnten die Teilnehmer bereits am ersten Abend Kontakte zur Fachschaft für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie der gesamten Studierendenschaft der TU Ilmenau auf der Fakultätsparty EI schließen. Dabei ließen es sich einige Professoren, darunter der Dekan der Fakultät EI, nicht nehmen auf der anderen Seite des Tresens zu stehen und für die Studierenden auszuschenken. Die Anwesenheit von Dozenten erwies sich als besonders vorteilhaft, konnten dadurch schon am Abend erste Gespräche über den MatWerk-Standort Ilmenau oder über die Weiterentwicklung des Fachgebietes geführt werden.

Als Fachexkursionen konnte zwischen N3 in Arnstadt - einem Technologiezentrum der Lufthansa Technik AG und Rolls-Roys plc. zur Instandhaltung und Reparatur von Flugzeugtriebwerken - und Wiegand-Glas in Großbreitenbach - einer der vier Behälterglashersteller in Deutschland - gewählt werden. Um den Standort Ilmenau besser kennen zu lernen, gab es weitere Führungen. So wurden den Teilnehmer während einer Besichtigung die universitäre Forschung der TU Ilmenau nähergebracht, interessante Informationen über die Stadt bei einer historischen Staatsführung vermittelt oder eine lockere Wanderung auf den Hausbergs Ilmenaus, dem Kickelhahn, durchgeführt.

Auch die interne Vernetzung und der fachliche Austausch der Teilnehmer und damit verbunden der Fachschaften untereinander wurde durch verschiedene Programmpunkte, wie zum Beispiel ein Grillen mit anschließendem Gemeinschaftsabend gefördert, der mit einem Science Slam Vortrag von Frau Prof. Rädlein abgeschlossen wurde.

An dieser Stelle möchten sich die Organisatoren der Ilmenauer KaWuM herzlichst bei den zahlreichen Sponsoren und beteiligten Unternehmen bedanken, die diese überaus erfolgreiche Tagung ermöglicht haben.