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2. AG-Treffen „In Situ-Prüfung im REM“ in Freiberg am Institut für Werkstofftechnik

Am. 02./03. April fand an der TU Bergakademie Freiberg das zweite Treffen der AG „In situ?Prüfungim REM“ statt. Im ersten Treffen nach der Gründungsveranstaltung der AG im November desvergangenen Jahres in Berlin sind ca. 40 Teilnehmer nach Freiberg gereist, um offen über neuesteErkenntnisse, aber auch aktuelle Limitierungen, der in situ?Forschung zu berichten. Teilnehmer ausIndustrie und Wissenschaft, national und international, erlaubten an beiden Tagen intensiveDiskussionen.

Es hat sich dabei eindeutig gezeigt, dass das Zusammenbringen von Systemherstellern und Anwendern helfen wird, bisherige Grenzen der in situ?Charakterisierung zu erweitern.Als ein sehr etabliertes Werkzeug in der in situ?Charakterisierung von Werkstoffen aller Klassen hatsich das Verfahren der digitalen Bildkorrelation etabliert, was nicht allein dadurch offensichtlichwurde, dass der Charakterisierung der lokalen Dehnungsentwicklung in nahezu allen Beiträgenzumindest eine Passage gewidmet wurde. Gerade die Anstrengungen der Entwickler der entsprechenden Programme zielen auf die weitere Optimierung der Tools hin zu einer robusten Korrelation auch bei eher kontrastarmen Oberflächen, einem bisher häufig limitierenden Aspekt. Wie bereits beim Gründungstreffen besprochen, sind neben den REM?basierten in situ?Methoden auch die Charakterisierung über Methoden wie die Computertomographie in das umfassende Programm eingebunden worden.

Abgerundet wurde das Programm durch Einblicke in die aktuellen Forschungsaktivitäten des Instituts für Werkstofftechnik der TU Bergakademie Freiberg, welche auf großes Interesse seitens der Teilnehmer gestoßen sind. Die anstehenden Treffen der AG im Rahmen der MSE 2014 im Septemberin Darmstadt und im Frühjahr 2015 am Institut für Werkstoffkunde in Hannover dürfen mit Spannungerwartet werden.