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4. Internationale Konferenz Hybrid Materials and Structures 2020, 28. – 29. April 2020, Karlsruhe

Mehr als die Summe ihrer Teile! Sehr häufig fungieren innovative Werkstoffe als Wegbereiter für die Einführung neuer Technologien und Produkte. Hybride Werkstoffe, die aus mehreren Einzelkomponenten hergestellt oder gefügt werden, spielen in der industriellen Anwendung des Maschinen- und Fahrzeugbaus sowie dem Bauwesen eine immer wichtigere Rolle.

Die „Hybrid Materials and Structures 2020“ behandelt die gesamte Bandbreite an Themen, von den Grundwerkstoffen bis zur Konstruktion, von der Fertigung bis zur Anwendung und liefert damit die Basis für ein tiefgehendes Verständnis des anwendungsspezifischen Werkstoff- und Bauteilverhaltens. Die einzige Begrenzung liegt in der Fokussierung auf Werkstoffkombinationen, die in irgendeiner Weise strukturelle Aufgaben wahrnehmen.

Spezialthema „Intrinsische Hybridverbunde“

Im Multi-Material-Design sind durch nachgeschaltete Prozesse, wie zum Beispiel Kleben oder Schweißen, gefügte Hybridverbunde bereits etabliert, schöpfen das Leichtbaupotential jedoch oft nicht voll aus. Ein intrinsischer Hybridverbund ist hingegen ein integrales Bauteil, bei dem die Verbindung der verschiedenen Materialien im Ur- bzw. Umformprozess der metall- oder kunststoffbasierten Komponente erfolgt. Diesen Werkstoffsystemen widmet die Hybrid 2020 eine eigene Special Session.

Die Konferenz bietet eine vielfältige Mischung aus Vortragsveranstaltungen, Posterpräsentationen und Posterausstellung. Zudem ermöglicht der disziplinübergreifende Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie die erweiterte Vernetzung untereinander. 

Mit einem DFG-Schwerpunktprogramm zu intrinsischen Hybridverbunden und einem deutsch-kanadischen Graduiertenkolleg zu hybriden Faserkunststoffverbunden sind am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zwei große Forschungsverbünde beheimatet, die sich dieser Werkstoffklasse widmen. Das gilt auch für zahlreiche Industrieunternehmen, v.a. aus dem Bereich der Automobil- und Zulieferindustrie, und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen in der Technologieregion Karlsruhe.

Themenschwerpunkte des Konferenz sind:

B Grundlagen
Werkstoffkompatibilität und Grenzflächenbeschaffenheit
Eigenspannungen, Alterung und Korrosion

C Charakterisierung
Materialographische und mikroanalytische Untersuchungen
Mechanische Prüfung
Zerstörungsfreie Prüfung und Qualitätssicherung

D Konstruktion und Auslegung
Werkstoffmodelle, Simulation
Bauweisen und Konstruktionsprinzipien
Spannungsanalyse

M Fertigung
Herstellung und Weiterverarbeitung
Fügetechniken, Bearbeitung und Veredelung

O Betrieb
Korossion und Korossionsschutz
Wartung und Reparatur 
Lebenszyklusbetrachtungen und Recycling

Spezialthema „Intrinsische Hybridverbunde“

Insbesondere junge Wissenschaftler sind herzlich eingeladen, sich durch die Einreichung eines Abstracts aktiv an der Konferenz zu beteiligen. Um Ihren Abstract einzureichen, klicken Sie bitte hier.

Einreichungsfrist: 1. November 2019

Weitere Informationen zur Konferenz:
https://hybrid2020.dgm.de
Download Flyer Call for Abstracts

Wir freuen uns darauf, Sie in Karlsruhe begrüßen zu dürfen.

Prof. Dr.-Ing. Joachim M. Hausmann
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern

Prof. Dr.-Ing. Marc Siebert
PFH – Private Hochschule Göttingen

Dr.-Ing. Axel von Hehl
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT, Bremen

Prof. Dr.-Ing. Kay André Weidenmann
Universität Augsburg

Tagungsorganisation
INVENTUM GmbH
Petra von der Bey, Stephan Siewert
Marie-Curie-Straße 11 - 17
53757 Sankt Augustin
T +49 (0) 69 75306 788
hybrid@dgm.de
https://hybrid2020.dgm.de