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Bericht vom DGM-Fachausschuss Titan zur Sitzung vom 06.11.2018 in Geesthacht

Die Additive Fertigung gewinnt auch für die Titanwelt zunehmend an Bedeutung und erste Bauteile werden bereits für die Luftfahrt produziert.

Eigenspannungen und deren Minimierung stellen dabei nach wie vor ein großes Problem dar, was auf der diesjährigen Fachausschusssitzung des FA Titan am 6. November 2018 im Helmholtzzentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) in Geestacht entsprechend intensiv diskutiert wurde.  Weitere Themen waren die Optimierung der mechanischen Eigenschaften von konventionellen Titanlegierungen durch mehrstufige thermomechanische Behandlungen, um so zusätzliche Gewichtseinsparungen zu ermöglichen und die Legierungsentwicklung für Anwendungen in der Osteosynthese und Implantattechnik. Die Sitzung wurde mit einer Besichtigung des HZG abgeschlossen. Schwerpunkte waren auch hier die additive Fertigung durch Laserauftragsschweißen und der Herstellung von Titanbauteilen durch Metallspritzgießen. 

Carsten Siemers

Leiter des DGM-FA Titan

Informationen zu allen Fachausschüssen können Sie über die DGM-Homepage unter http://www.dgm.de/fa abrufen.

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