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Bericht zur Fortbildung "Schadenanalyse und Bauteilprüfung an Kunststoffen" vom 26. - 27.09.2019 in Rheinbach

Vom 26. bis 27. September 2019 fand an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Rheinbach das zweitägige Theorieseminar „Schadenanalyse und Bauteilprüfung an Kunststoffen“ statt. Der Teilnehmerkreis war bunt durchmischt aus den Bereichen Automotive, Automation und Energietechnik. Die 15 Teilnehmer/innen kamen aus den Bereichen Materialprüfung und Schadenanalytik,  sowie Produktentwicklung.

„Wer Kunststoff kennt nimmt Stahl“ ist eine beliebte Redewendung unter Materialanwendern, die mit Kunststoffen eher wenig Erfahrung besitzen. Doch nach den ersten Stunden zog das spannende Feld der Kunststoff-Prüfung und Schadenanalyse die Teilnehmer in seinen Bann.

Nach einer ersten Vorstellungsrunde war bereits klar: Jeder der Teilnehmer ist Spezialist auf seinem Gebiet, und doch konnten sie unterschiedlicher nicht sein. Jedoch eines war allen gemein: Das Gebiet der Bauteilprüfung und Schadenanalyse, zumeist in Bezug auf Metalle. Die Analyse von ‚Plastik’ hingegen war für viele eher ungewohntes Terrain. Nach einer Einführung in die Kunststoff-Grundlagen sowie deren verarbeitungsbedingten Eigenschaften, wurden die wesentliche Hauptgebiete der Schadenenanalyse (Mikroskopie, thermische und mechanische Kunststoffuntersuchungen sowie Chromatographische und Spektroskopische Prüfmethoden) vorgestellt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Fortbildung lag dabei in der Untersuchung und Bewertung von Alterungsprozessen, Spannungsrisskorrosion sowie chemisch-/physikalischer Beständigkeit von Kunststoffen.

Insgesamt war die Rückmeldung der Teilnehmer nach dem zweitägigen Seminar durchweg positiv. Jedem Einzelnen gelang es seine Kenntnisse im Bereich Polymeranalysen zu erweitern und individuelle Problemstellungen in der großen Runde zu diskutieren. Es wurden die Zusammenhänge zwischen Material, Verarbeitung und dem Anwendungsfall verdeutlicht, sodass Schadensfälle nun mit geeigneten Methoden untersucht und gedeutet werden können.

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