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„Es war eine erfolgreiche Zeit“. Frank O.R .Fischer übergibt sein Amt als BVMatWerk-Generalsekretär an Susan Schorr.

Zum Januar 2019 hat Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Materialkunde (DGM), sein Amt als Generalsekretär der Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (BVMatWerk) an Prof. Dr. Susan Schorr übergeben. Fischer stand nach seiner vierjährigen Amtszeit turnusgemäß nicht mehr zur Verfügung.

Zuvor hatte die Mitgliederversammlung der BVMatWerk die Mineralogin im Juli 2018 einstimmig für zunächst zwei Jahre als Nachfolger Fischers gewählt. Zugleich bestätigte sie Dr. phil. nat. Ursula Eul für eine weitere Amtszeit als Vorsitzende und Dr.-Ing. Peter Dahlmann als ihren Stellvertreter.

Mehr Spielraum für die Zukunft

Fischer war 2015 bis 2018 Generalsekretär der BVMatWerk. „Es war eine gute und erfolgreiche Zeit“, resümiert er die Periode. In seiner Amtszeit konnte er eine Vielzahl von BVMatWerk-Mitgliedsvereinen für eine Teilnahme an der WerkstoffWoche gewinnen. Auch brachte er eine deutliche Beitragsanpassung der Mitgliedsbeiträge auf den Weg, um zukünftig den Handlungsspielraum der Bundesvereinigung zu erhöhen. Als Generalsekretär machte Fischer zudem Nachwuchsförderung, Digitalisierung und Compliance zu Themenschwerpunkten. Des Weiteren ist es gelungen, dass sich Studientag und Bundesvereinigung zu einer gemeinsamen Sitzung treffen und die Vernetzung von Hochschulen und Verbände gefördert wird.

Die DGM gehörte 2007 zu den Gründungsmitgliedern der BVMatWerk. Damals wählten die 25 an der Gründung der BVMatWerk beteiligten Organisationen den damaligen DGM-Vorsitzenden Prof. Günter Gottstein zu ihrem ersten Vorsitzenden.

Im Dienst der MatWerk-Entwicklung

Susan Schorr leitet am HZB die Abteilung Struktur und Dynamik von Energiematerialien und ist Professorin für Mineralogie an der Freien Universität Berlin. Sie vertritt die Deutsche Gesellschaft für Kristallographie (DGK) seit vielen Jahren bei BVMatWerk-Mitgliederversammlungen.

Die BVMatWerk ist ein Zusammenschluss von insgesamt 33 Organisationen und Verbänden, die in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik tätig sind. Ihr Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden und Organisationen zu intensivieren und deren Interessen zu vertreten. Hierbei fungiert die BVMatWerk als Schnittstelle zu Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.