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Gemeinsam mehr erreichen – das Vorbereitungstreffen der WerkstoffWoche 2017 am 17.01.2017 in Frankfurt

Gut besucht war das Vorbereitungstreffen zur WerkstoffWoche 2017 am 17. Januar 2017 in Frankfurt. Zahlreiche Vertreter von Industrie und Verbänden waren der Einladung der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) und des Stahlinstitut VDEh gefolgt.

Schwerpunkt des Treffens war die gemeinsame Gestaltung der WerkstoffWoche 2017, die vom 27. - 29. September an der Messe Dresden stattfinden wird und die wieder ein breites Themenspektrum, von Bio- und bioinspirierten Materialien über Funktions- und Konstruktionswerkstoffe bis hin zu deren Verarbeitung und Fertigung, abdecken wird.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gingen die 48 Teilnehmer aus Industrie, Vereinen und Verbänden daran, ein stimmiges Gesamtpaket für die Gestaltung der WerkstoffWoche zu schnüren. Nach dem großen Erfolg der WerkstoffWoche 2015 konnten die Organisatoren rund 30% neue Mitgestalter begrüßen, die ihre Ideen und Vorstellungen in dieses Forum einbringen wollten.

Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer und Dr.-Ing. Peter Dahlmann als Vertreter der beiden Organisatoren, DGM und VDEh, gaben einen kurzen Rückblick auf die WerkstoffWoche 2015 und einen ersten Ausblick auf die WerkstoffWoche 2017. Als Partner die gemeinsam die WerkstoffWoche gestalten, bringen DGM und VDEh auch die Expertise ihrer Gremien und Ausschüsse, für deren Engagement sich Herr Fischer sich an der Stelle ausdrücklich bedankt, in die inhaltliche und konzeptionelle Planung ein.

Herr Fischer betont: "Dieses Vorbereitungstreffen zeigt, dass die WerkstoffWoche nicht nur für die Verbände DGM und VDEh da ist, sondern allen Verbände, die sich daran beteiligen möchten, offensteht".

Herr Dahlmann ergänzt, dass "die WerkstoffWoche dazu dienen soll, Forschung und Anwendung zusammen zu bringen".

Um dieses Ziel zu erreichen vereint die WerkstoffWoche Kongress und Ausstellung unter einem Dach. Den Schwerpunkt soll jedoch zukünftig die Ausstellung bilden.

Herr Fischer stellt die Ergebnisse der umfangreichen Besucher- und Ausstellerbefragung der WerkstoffWoche 2015 vor. Insgesamt, so das Ergebnis, war die WerkstoffWoche ein großer Erfolg, der bei den zahlreichen Teilnehmern kaum Wünsche offenließ. Gerade deshalb haben die Veranstalter genau hingesehen und aus dem Feedback zahlreiche kleine und große Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Formats abgeleitet.

Vorgestellt wurden auch die Preisestruktur der WerkstoffWoche, die sich in drei Pakete Industrie, Wissenschaft und Nachwuchs gliedert. Darüber hinaus wurde von den Teilnehmern ein neues Zeitkonzept für Vorträge beschlossen.

Neben diesen ersten konkreten Beschlüssen konnten auf dem Vorbereitungstreffen auch einige namhafte Unternehmen, wie z.B. Daimler, VW und SIEMENS, dafür gewonnen werden sich nicht zuletzt mit ihrem Netzwerk in die WerkstoffWoche einzubringen. Darüber hinaus ist mit OTTO FUCHS ein langjähriger Partner der DGM wieder mit dabei, um die zweite WerkstoffWoche zu einem Erfolg zu machen. Auch Dr. Matthias Simon wird sich mit seinem Gesamtverband der Deutschen Buntmetallindustrie (GDB) u.a. mit einem Gemeinschaftsstand stärker in die WerkstoffWoche einbringen. Ebenfalls mit an Bord ist der Materialforschungsverbund Dresden, mit einem Konzept zu einem der Schwerpunktthemen der WerkstoffWoche, der additiven Fertigung.

Die gemeinsame Mittagspause mit Networking lud zum Gedankenaustausch ein, der in der Diskussionsrunde im Anschluss fortgesetzt wurde und in dessen konstruktiver Atmosphäre weitere Ideen für die WerkstoffWoche entwickelt wurden.