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Jubiläumsveranstaltung: 50. Fortbildung „Systematische Beurteilung technischer Schadensfälle" vom 10. - 15.03.2019 in Ermatingen (CH)

Bereits zum 50. Mal findet die Fortbildung „Systematische Beurteilung technischer Schadensfälle“ statt, die im Jahre 1982 durch Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl, Ruhr-Universität Bochum und Prof. Dr. Günter Lange†, Technische Universität Braunschweig iniitiert wurde.

Unter der aktuellen Leitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl, Ruhr-Universität Bochum und von Prof. Dr. Andreas Ibach, Westfälische Hochschule, wird auch im März 2019 in Ermatingen wieder der Fokus auf die technischen Schadensfälle gerichtet. Seit der ersten Fortbildung, die vom 22. bis 26. März 1982 in Ermatingen stattfand, und zu der Sie anbei den originalen Flyer als PDF-Download finden, haben mehr als 1500 Teilnehmer an dieser Fortbildungsreihe teilgenommen. Durch diese Fortbildungsreihe vertieften die Teilnehmer ihre Werkstoffkenntnisse, erwarben eine schadensanalytische Kompetenz und bauten sich ein solides Expertennetzwerk auf.

Nutzen auch Sie diese Möglichkeit und treten dem Netzwerk bei.

Themen der Jubiläumsfortbildung sind:

  • Einführung in die Schadensanalyse (Definitionen, Rechtliche Rahmenbedingungen, VDI Richtlinie 3822, Schadensmanagement, etc.)
  • Einteilung, Ursachen und Kennzeichen der Brüche (Brucharten, Werkstoff- und Beanspruchungszustand, Bruch- und Belastungsarten)
  • Makroskopische und mikroskopische Erscheinungsformen des Spaltbruches und des duktilen Gewaltbruches
  • Elektronenmikroskopie bei der Schadensanalyse
  • Mikroskopische und Makroskopische Erscheinungsformen des Schwingbruches (Intrusionen und Extrusionen, Charakteristisches Aussehen, Startpunkte, Rastlinien, Fallbeispiele aus der Praxis, Fehler bei der Bauteilauslegung)
  • Schwingfestigkeitsprüfung (Einflussparameter, Schwingfestigkeitsverlust durch Reibkorrosion)
  • Zerstörungsfreie Werkstoff-Prüfung in der Zustands- und Schadensanalyse
  • Typische Schadensursachen: Thermisch induzierte Brüche, Schweißfehler, Korrosion, Korrosion mit mechanischer Beanspruchung, Schäden durch Wasserstoff, Verschleiß
  • Schäden an Kraftfahrzeugbauteilen Aggregat-, Fahrwerks-, Aufbau- und Elektrikbereich, material- und prozessbedingte Schäden, Schäden durch Missbrauch und Überbeanspruchung
  • Praxistag: Praktische Schadensanalyse mit Gruppenarbeiten, Auswertung und Bewertung

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl limitiert ist – Melden Sie sich daher gleich an!

Weitere Informationen zu den Inhalten, Preisen und der Möglichkeit sich anzumelden finden Sie hier.    

Bei Fragen stehen wir ihnen gerne unter fortbildung@dgm.de zur Verfügung.