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Jung-DGM Jena: Jahresbericht 2016

Im Jahr 2016 arbeitete die Jung-DGM Jena weiter an den Zielen der Vernetzung unserer Materialwissenschaftler und der Anwerbung neuer Mitglieder.

Es wurden vier Stammtische durchgeführt, bei denen Studenten die Chance hatten, mit ansässigen Professoren sowie deren Mitarbeitern außerhalb der Lehrveranstaltung ins Gespräch zu kommen. Die regelmäßig stattfindenden Stammtische zeichnen sich dadurch aus, Raum für den Austausch von Meinungen und Erfahrungen rund um den Lebensbereich Universität zu bieten. Durch den ungezwungenen Dialog und die damit einhergehende Offenlegung der Perspektiven und Kompetenzen aller Beteiligten sind sie ein wertvolles Instrument zur Erkennung von Entwicklungspotentialen – sowohl für den Studiengang Werkstoffwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als auch für die Tätigkeiten der hiesigen Jung-DGM. Des Weiteren bauten wir unsere Medienpräsenz aus und sind nun auch auf Facebook zu erreichen.

Im Mai erfolgte eine Exkursion nach Hamburg, die durch den Fachschaftsrat organisiert und von der DGM mitfinanziert wurde. Die Möglichkeit eines Besuchs des Instituts für angewandte Physik der TU Braunschweig und des DESYs sowie die Besichtigungen bei Aribus und Philips nahmen viele unserer Mitglieder mit Enthusiasmus wahr. Einige unserer Studenten nutzten zudem die Chance, sich an der MSE in Darmstadt zu beteiligen und neue Kontakte zu knüpfen. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Tagung und den dort gesammelten Erfahrungen.

Zum Beginn des neuen Wintersemesters wirkte die Jung-DGM in Kooperation mit dem ansässigen Fachschaftsrat bei der Einführungsveranstaltung für die neuen Materialwissenschaftsstudenten der FSU Jena mit. Für alle neuen Studenten gab es einen Jung-DGM Beutel mit reichlich nützlichen Giveaways. Dank der Ausarbeitung eines neuen Programms speziell für die Materialwissenschaft konnte ein ansprechendes Angebot an Aktivitäten weitestgehend losgelöst vom bislang in großen Teilen gemeinschaftlich für Physiker, Photonics und Werkstoffwissenschaftler gültigen Programm angeboten werden, Es wurden Führungen durch die ansässigen Institute und die Stadt Jena organisiert, außerdem erfolgte eine persönliche Vorstellung aller Professoren des Otto-Schott-Instituts für Materialforschung. Ein weiteres Highlight bot die interaktive Vorstellung aller Arbeitsgruppen mit Anschauungsmaterial aus der aktuellen Forschung. So erhielten die Studenten gleich zu Beginn ihres Studiums einen Einblick in das weite Spektrum der Materialwissenschaft. Darüber hinaus wurde den neuen Erstsemestern die Jung-DGM in ihrem Wirken und den sich daraus eröffnenden Möglichkeiten vorgestellt.

Unser Organisationsteam vergrößerte sich im Laufe des Jahres um das Doppelte. Hochmotiviert wollen wir 2017 die Arbeit der Jung-DGM in Jena weiter vorantreiben und freuen uns auf kommende Stammtische, Exkursionen und weitere Events. An der nächsten KaWuM in Ilmenau wollen wir uns außerdem wieder stärker beteiligen als bei der vergangenen Tagung in Aaachen, zu der wir leider nur eine kleine Delegation entsenden konnten.