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Kunst von Stefanie Welk auf der DGM-Festveranstaltung in Berlin

Mit den Skulpturen „Durchbruch“ und „Pionier“ werden beim DGM-Tag am 27. November in Berlin zwei herausragende Persönlichkeiten geehrt. Beide Kunstwerke, die den Preisträgern überreicht werden, hat Stefanie Welk geschaffen. Die in Heidelberg lebende Künstlerin wird an diesem Tag persönlich im AXICA Kongress- und Tagungszentrum zu Gast sein, wo eine Auswahl ihrer Werke die Besucher zur Festveranstaltung empfangen.

Sprung

Sprinter

Rising

Wandering and Wondering

Stefanie Welk ist fasziniert davon, das menschliche Sein in seiner Dynamik zu erfassen und ihm in künstlerischer Form Ausdruck zu verleihen. Der „Sprung“ gehört zu den jüngsten Arbeiten, die den Mut zur Veränderung und zu einem Neuanfang symbolisieren. Die Haltung der springenden Figur drückt innere Kraft und Zuversicht aus, auch wenn das Ziel noch nicht sichtbar ist. Eingefangen ist der zentrale Moment der Entscheidung: Die Figur hat soeben zum Sprung angesetzt, und ihre Bewegung lässt kein Zurück mehr zu.

Hindernisse überwinden, den Durchbruch schaffen, sich vernetzen und Pionier sein: All diese Themen bearbeitet Stefanie Welk in ihrer Kunst – und sie stehen für zentrale Kriterien bei der Vergabe der DGM-Ehrungen. Diese thematische Passung war 2011 Anlass für den Start der Kooperation mit der Künstlerin. Die DGM-Ehrenpreise hat Stefanie Welk exklusiv zu den jeweiligen Themen geschaffen und dabei unterschiedliche Materialien integriert.

Ihre Werke, die in Berlin neben den drei Awards zu sehen sein werden, wurden vorwiegend aus geglühtem Stahldraht und Edelstahldraht geformt, geschweißt und geknotet. So auch der „Sprinter“, dessen Lauf in drei Phasen wie in Zeitlupe festgehalten ist.  „Rising“ hingegen zeigt eine hockende Figur, die gerade im Begriff ist, sich zu erheben.  Wie wir uns bewegend die Welt erfassen, symbolisiert sehr ansprechend eine weitere Skulptur mit dem Titel „Wandering and Wondering“.

Stefanie Welks Figuren entstehen aus ihrem Zentrum heraus. Die erfahrene Künstlerin arbeitet mit einem sicheren Gefühl für Proportionen und Bewegungsabläufe. Wie eine virtuose Zeichnerin ordnet sie die Linien im Raum an, formt und schweißt, und verleiht so ihren inneren Bildern Gestalt. Eindrucksvoll dokumentiert ist ein solcher Schaffensprozess auf Ihrer Website www.stefanie-welk.de: Ein 50-Sekunden-Video zeigt im Zeitraffer die Entstehung einer schreitenden Figur für die Arbeit „Transparency“.