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Leichtbau „Made in Germany“ genießt eine Spitzenposition

Alle reden von Ressourcenschonung. Dabei hilft der Leichtbau, der schon von der Politik unterstützt wird. Die Parlamentarische Staatssekretärin Elisabeth Winkelmeier-Becker verrät uns, was dabei der Stand der Dinge ist.

 

Im Fokus des sogenannten 1. Lightweighting Summit auf der letztjährigen Hannover Messe traten Experten und hochkarätige Vertreter der Politik erstmals in Sachen Leichtbau auf. Das Ziel war es, die Bedeutung des Leichtbaus für Deutschland vor dem Hintergrund der Trends Digitalisierung und Internationalisierung herauszustellen. „Leichtbau ist ein starker Innovationstreiber, der zur Steigerung von Ressourcen- und Energieeffizienz beitragen kann", betonte im Rahmen dessen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

Den Leichtbau in Metall und Kunststoff sieht man dabei als besonders effektiven Hebel, um den Umwelt- und Klimaschutz in Bewegung zu bringen.Auch die Digitalisierung beeinflusst heute durchaus berechtigt die Leichtbauwelt. Nicht zuletzt kann der Leichtbau nach Ansicht vieler die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland sichern. Aufgrund der Corona-Krise gab es in diesem Jahr keine Fortsetzung der Veranstaltung. Der MM MaschinenMarkt hat deshalb nachgefragt, was sich seit der Premiere getan hat.

Sehr geehrte Frau Winkelmann-Becker, letztes Jahr hieß es im Rahmen der Hannover Messe, dass der Leichtbau noch viel schlummerndes Potenzial in sich trage. Was ist damit gemeint?

"Der Leichtbau ist eine Querschnittstechnologie und ein Innovationstreiber. Dies ist gleichzusetzen mit Dynamik und stetiger Entwicklung. Es ist kein Geheimnis, dass Leichtbau „Made in Germany“ hier ganz vorne mit dabei ist. Insbesondere in den umsatzstarken Branchen Automobil, Metall- und Elektroindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie Maschinenbau bestimmt der Leichtbau unmittelbar die zukunftsorientierte Weiterentwicklung. Im internationalen Vergleich sind deutsche Unternehmen aufgrund ihrer breit aufgestellten technischen Kompetenz und der exzellenten internationalen Vernetzung sehr gut aufgestellt.

Dennoch gibt es auch noch Entwicklungsbedarfe, die wir decken müssen. So reicht aus heutiger Sicht der klassische Werkstoffleichtbau, wobei ein Bauteil durch einen leichteren Werkstoff mit höheren spezifischen Eigenschaften ausgetauscht wird, nicht mehr aus. Benötigt werden heute vielmehr intelligente Leichtbaulösungen in Richtung Materialmix. Dazu sind Entwicklungen in allen Materialklassen sowie bezüglich der Herstellungsverfahren, man denke etwa an die Additive Fertigung, erforderlich."

 

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(Quelle: MaschinenMarkt)