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Millionenschwere Förderung für europäischen Masterstudiengang Materialwissenschaft AMASE

Die Europäische Union fördert den europäischen Masterstudiengang AMASE (Advanced Materials Science and Engineering) ab 2017 für drei weitere Jahre mit bis zu 2,9 Millionen Euro. In dem Studiengang, der unter der Leitung der Europäischen Schule für Materialforschung in Saarbrücken von einem Konsortium mit den Universitäten in Nancy, Luleå und Barcelona angeboten wird, können mit diesem Geld bis zu 60 Stipendien für angehende international ausgebildete Materialwissenschaftler finanziert werden. Der Studiengang ist bereits seit 2005 Teil des europäischen Exzellenzprogramms Erasmus-Mundus der EU. Die erneute Förderung durch die EU ist eine weitere Bestätigung des besonderen Konzeptes.

Das Masterprogramm Amase vernetzt Universitäten in vier europäischen Ländern. Neben der Saar-Uni sind drei Universitäten in Frankreich (Nancy), Spanien (Barcelona) und Schweden (Luleå) beteiligt. Frank Mücklich, Professor für Funktionswerkstoffe der Universität des Saarlandes, hat den Studiengang 2005 gegründet und leitet ihn seitdem auch. „Jeder Student muss an zwei der vier Partneruniversitäten studieren und dort auch die Landessprache nutzen“, sagt er. Dies unterscheide den Studiengang von vielen englischsprachigen Austauschprogrammen. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Masterstudenten nicht nur fachlich auf einem hohen Niveau ausgebildet werden, sondern auch die kulturellen Unterschiede der Gastländer kennenlernen“, sagt der Materialforscher. „Ebenso sind die internationalen Studenten eine große Bereicherung des Studienalltages in der Materialwissenschaft im Saarland. Durch das Einbinden der englischen, spanischen und französischen Sprache treffen sich hier hochmotivierte Studenten praktisch aller Erdteile.“  [...]

Den Volltext der Pressemitteilung finden Sie hier.