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Mit dem „Hyperloop“ schneller ans Ziel

Im Jahr 2013 hat der amerikanische Unternehmer Elon Musk erstmals seine kühne Idee vom „Hyperloop“ vorgestellt. Dieser soll Passagiere in so genannten Transportkapseln auf Luftkissen in einer Röhre mit bis zu 1200 Kilometer pro Stunde von San Francisco nach Los Angeles befördern. Reisen soll damit schneller, günstiger und umweltfreundlicher werden.

Um das Projekt weiterzuentwickeln, hat Musk im vergangenen Jahr einen Konstruktionswettbewerb ausgeschrieben. Unter den 120 eingeladenen Teams aus aller Welt sind auch zwei deutsche Teilnehmer: die Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit der Universität Oldenburg und die Technische Universität München.

Computermodell des Team-Vorschlags aus Emden und Oldenburg

Acht Studierende des Studiengangs Engineering Physics (EP), den Emden gemeinsam mit der Universität Oldenburg anbietet, hatten im vergangenen Jahr auf eigene Initiative die Teilnahme am internationalen Wettbewerb „SpaceX Hyperloop Pod Competition“ in Texas vorgeschlagen. Sie befinden sich derzeit im dritten Semester und stammen alle aus unterschiedlichen Ländern wie Nepal, England oder Nicaragua. Etwa vier Monate lang haben sie sich – im Rahmen eines projektorientierten Praktikums und weit darüber hinaus – mit unterschiedlichen Konstruktionsfeldern beschäftigt. Betreut und unterstützt wurden sie dabei von Prof. Dr. Walter Neu und Dr. Thomas Schüning vom Fachbereich Technik an der Hochschule Emden/Leer. Neben der extrem hohen Geschwindigkeit stellen unter anderem Sicherheitsaspekte, die Schwebetechnik und nicht zuletzt die Finanzierbarkeit eine große Herausforderung dar.

Mit einer Messepräsentation auf dem Campus der A&M University in College Station für das Firmenkonsortium von „SpaceX Hyperloop“ und Sponsoren stellen alle teilnehmenden Teams ihr Konzept vor. Darauf basiert das Auswahlverfahren für den Zuschlag zum Bau von Prototypen, die auf einer Teststrecke in einer Länge von einer Meile in Kalifornien gefahren werden. Zusätzlich stellen die jungen Leute einer Gutachterjury in einem zehnminütigen Vortrag den entwickelten Entwurf vor. 

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