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»MuReA« sorgt für schnelle und großflächige Lasereinsätze

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS entwickelte ein neuartiges Remote-Anlagen-Konzept (MuReA) für eine schnelle und flexible Laserbearbeitung. Dafür werden Laser-Remote-Systeme, Spindelantriebe und leistungsfähige Strahlquellen miteinander kombiniert.

Im Ergebnis ermöglicht die neuartige Laseranlage das großflächige, flexible und schnelle Bearbeiten von Werkstoffen wie Aluminium, Edelstahl oder auch faserverstärkte Kunststoffe. Bei einer Geschwindigkeit des Laserstrahls von bis zu zehn Metern pro Sekunde werden Bearbeitungsfelder von bis zu einem Quadratmeter abgedeckt. Mögliche Anwendungsfelder lassen sich in der Automobil- sowie in der Luftfahrtindustrie verorten.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik konzipierten eine neuartige Multi-Remote-Anlage, die für Grundlagenuntersuchungen und weitere Projekte zur Verfügung steht. Mit einer Kombination aus höhenverstellbaren Hochleistungsscannern und einem verfahrbaren Kreuztisch besteht nun die Möglichkeit, komplexe Bauteile großflächig und flexibel zu bearbeiten. So verfügt die MuReA über Laserstrahlquellen im Kilowatt-Leistungsbereich mit Wellenlängen von einem Mikrometer und 10,6 Mikrometern. Die Strahlquellen können einzeln oder gleichzeitig eingesetzt werden. Außerdem nutzt das Fraunhofer IWS Dresden die Steuerung von Scanner- und Maschinentisch so, dass auch Endlosmaterial wie textile Gewebe, Metalle oder Organobleche bearbeitet werden kann. Auf diese Weise lassen sich Laserprozesse wie Schweißen, Schneiden oder Abtragen effizient entwickeln und in Industrieanwendungen überführen. Von der Kleinserienproduktion über die Anlagenkonfiguration bis zur Anpassung von Anlagenkomponenten für die industrielle Produktion reicht das Angebotsspektrum.

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