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NEU – Ergebnispapier zum Workshop „Digitalisierung elektrochemischer Prozesse“ Frankfurt, 28. Mai 2019

Basierend auf den Diskussionsergebnissen des Workshops „Digitalisierung elektrochemischer Prozesse“ der Förderinitiative des BMBF „InnoEMat – Innovative Elektrochemie mit neuen Materialien“ vom 28. Mai 2019 in Frankfurt a.M., wurde das vorliegende Manuskript verfasst.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der wissenschaftlichen Begleitmaßnahme InnoEMatplus (vertreten durch DECHEMA, DGO und DGM), welche darauf abzielte, das Thema Digitalisierung noch näher an mittelständische Unternehmen heranzubringen und gemeinsam mit den Teilnehmern konkrete Herausforderungen und Potenziale zu beleuchten. Vor dem Hintergrund, dass das Thema Digitalisierung grundsätzlich bei vielen mittelständischen Unternehmen zwar mittlerweile angekommen ist, jedoch dieses in seiner langfristigen Bedeutung noch immer unterschätzt bzw. die Tragweite nicht erkannt wird, wurde dieser Workshop initiiert. So steht hinter allem oftmals noch die Frage, welchen konkreten Mehrwert das Unternehmen mit einem steigenden Digitalisierungsgrad generieren kann. Begleitet wird dieser Aspekt meist von der Befürchtung, dass den zum Teil erheblichen Investitionen mittelfristig kein planbarer Ertrag gegenübersteht. Dies führt dazu, dass zu wenige Investitionsentscheidungen getroffen oder einzelne Projekte zu langsam vorangetrieben werden. Zwar sind Branchen wie die chemische/elektrochemische Prozessindustrie oder der Maschinen- und Anlagenbau etwas schwächer digitalen Transformationsprozessen ausgesetzt als  beispielsweise Handel oder Telekommunikation.

Eine intensivere Auseinandersetzung mit diesem Thema ist für mittelständische Unternehmen jedoch unerlässlich, um mittel- und langfristige Wettbewerbsnachteile zu vermeiden.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine informative Lektüre, die Sie zur weiteren konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Digitalisierung anregen soll.

Ihr Team vom wissenschaftlichen Begleitvorhaben
InnoEMatplus