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Universitätsprofessur (W3) für das Fachgebiet "Metallische Werkstoffe (Metallic Materials)"

An der Technischen Universität Berlin, Fakultät III – Prozesswissenschaften – ist am Institut für Werkstoffwissenschaften und -technologien eine Universitätsprofessur – BesGr. W3 für das Fachgebiet "Metallische Werkstoffe (Metallic Materials)" zu besetzen.

Kennziffer: III-695/19 (besetzbar ab sofort / unbefristet / Bewerbungsfristende 31.10.2019)

Aufgabenbeschreibung: Das Institut für Werkstoffwissenschaften und ‑technologien mit vier Struktur-Fachgebieten Metallische Werkstoffe, Polymerwerkstoffe und -technologie, Keramische Werkstoffe / Hochleistungskeramik und Werkstofftechnik sowie einer S-Professur Struktur und Eigenschaften von Materialien trägt die Studiengänge Bachelor und Master Werkstoff­wissen­schaften.

Aufgabe des Stelleninhabers / der Stelleninhaberin ist es, das Thema metallische Werkstoffe und Um­form­technik in der Lehre und Forschung in vollem Umfang zu vertreten sowie zur Weiterentwicklung der Forschungsschwerpunkte des Institutes in den „Key Application Areas" der TU Berlin u. a. „Material, Design and Manufacturing", „Energy Systems and Sustainable Resource Management", „Human Health" sowie „Infrastructure and Mobility" maßgeblich beizutragen. In der Lehre sind Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen für die Studiengänge „Werkstoffwissenschaften" und „Maschinenbau" vorgesehen. Inhalt sind sowohl physikalisch-chemische Grundlagen, Technologie und Eigenschaften der Metalle als auch vertiefende Aspekte zur Umformung, Verarbeitung, Anwendung metallischer Werkstoffe in den Themenfeldern der Elektromobilität, Medizintechnik und Leichtbau. Darüber hinaus sind auch Methoden zur numerischen Darstellung und Entwicklung (Simulation) von metallischen Werkstoffen und Prozessen Teil der vertiefenden Lehre. Die Lehrveranstaltungen sollen in deutscher und englischer Sprache gehalten werden können.

In der Forschung sollen neue experimentelle Werkstoff- und Verarbeitungskonzepte für ein breites Anwendungsspektrum metallischer Werkstoffe und Werkstoffverbunde entwickelt werden. Dabei soll der Schwerpunkt der Forschung in der Umformung metallischer Werkstoffe (Strangpressen) liegen, die im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes – von der atomaren Ebene entlang der Prozesskette bis zum Bauteil – behandelt werden kann. Die zukünftigen Forschungsinhalte können Legierungs­auswahl, gezielte Einstellung der metallischen Mikrostrukturen durch die verschiedenen Schritte der Werkstoffverarbeitung sowie die Entwicklung der erforderlichen Technologien, unterstützt durch die Charakterisierung der Strukturen und Eigenschaften durch vielfältige Methoden der Werkstoffanalytik, umfassen. Neben der Entwicklung von neuen Werkstoffen soll aber auch die Entwicklung der Prozesstechnik im Sinne einer Transformation der gesteuerten Umformprozesse hin zu einem eigenschaftsgeregelten Umformprozess Bestandteil der Forschungstätigkeiten sein.

Erwartete Qualifikationen: Erfüllung der Berufungsvoraussetzungen gem. § 100 BerlHG, hierzu gehören ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogisch didaktische Eignung, dargestellt in einem Lehrportfolio (nähere Informationen dazu auf der TUB Website Direktzugang 144242), besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit (nachgewiesen durch die Qualität einer Promotion) sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen (in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht oder durch eine Habilitation nachgewiesen) oder besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hoch­schul­bereichs ausgeübt worden sein müssen.

Notwendig ist Forschungserfahrung in den vorgenannten Aufgabengebieten und umfassende und fundierte Kenntnisse über die Struktur, Verarbeitungstechnologie, insbesondere des Strangpressens und Eigenschaften metallischer Werkstoffe; Befähigung in der Führung einer Arbeitsgruppe; Erfahrung bei der Betreuung studentischer Abschlussarbeiten sowie Promotionen; Erfahrung bei der Initiierung, Einwerbung und dem Management von nationalen und internationalen Drittmittel­projekten. Darüber hinaus sind Kompetenzen bzw. Erfahrung im Bereich der Nachwuchsförderung und Frauenförderung sowie im Bereich Gender Mainstreaming wünschenswert. Gute Englisch­kenntnisse sind erwünscht.

Die Technische Universität Berlin strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert deshalb qualifizierte Bewerber*innen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die TU Berlin schätzt die Vielfalt ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit.

Wir sind als familiengerechte Hochschule zertifiziert und bieten Ihnen und Ihrer Familie mit dem Dual Career Service Unterstützung beim Wechsel nach Berlin an. Bewerbungen aus dem Ausland sind explizit willkommen.Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31. Oktober 2019 unter Angabe der Kennziffer III-695/19 mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Forschungskonzept im Umfang von maximal 5 Seiten, Lehrportfolio, Publikationsliste und die Liste der eingeworbenen Drittmittelprojekte) vorzugsweise per E-Mail im PDF-Format an berufungen@fak3.tu-berlin.de. Sollten Sie Ihre Bewerbung in Papierform einreichen wollen, richten Sie diese bitte (inkl. einer digitalen Version auf USB-Stick) an die Technische Universität Berlin – Der Präsident – Dekan der Fakultät III, Prof. Dr. Aleksander Gurlo, Sekr. H88, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin. Bei Nachfragen zum Bewerbungsprozess wenden Sie sich bitte an die Fakultätsverwaltung unter berufungen@fak3.tu-berlin.de.

Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie nur Kopien ein.

Die Stellenausschreibung ist auch im Internet abrufbar unter
http://www.personalabteilung.tu-berlin.de/menue/jobs/