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Wärme besser nutzen

Erfolgreiche Kältespeicherung in Chemnitz ist Impulsgeber für die Entwicklung neuer kostengünstiger Wärmespeicher in Segmentbauweise

In diesem Sommer stiegen die Temperaturen deutschlandweit vielerorts auf mehr als 40 Grad Celsius. Das Potential solarer Wärme war riesig und blieb dennoch oft ungenutzt. „Kostengünstige Wärmespeicher können hier Abhilfe schaffen - auch wenn es darum geht, Abwärme sinnvoll zu nutzen“, sagt PD Dr. Thorsten Urbaneck, Bereichsleiter Thermische Energiespeicherung an der Professur Technische Thermodynamik der Technischen Universität Chemnitz. Gespeicherte Wärme lasse sich nicht nur in Wärmenetzen einsetzen, mit Hilfe thermischer Kältemaschinen könne beispielsweise auch in Gebäuden für ausreichend kaltes Klima gesorgt werden. Forscher der TU Chemnitz und der Universität Stuttgart entwickeln derzeit gemeinsam mit Ingenieuren der Firma FARMATIC aus Nortorf (Schleswig-Holstein) ein Konzept für einen kostengünstigen Wärmespeicher in Segmentbauweise. Am Projekt „Oberirdische Speicher in Segmentbauweise für Wärmeversorgungssysteme“ (OBSERW) sind zudem der Dicht- und Dämmstoffhersteller Sika Deutschland, BASF – Polyurethan und die 3M Deutschland beteiligt. Das Forschungsprojekt läuft noch bis Anfang 2018 und wird innerhalb der Forschungsinitiative Energiespeicher vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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