Der Fachausschuss „Additive Fertigung“

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IAB - Industrial Advisory Boards
Gehört zu:
Additive Fertigung
Arbeitskreis Mitglieder: 21


B 3

Marko Bärtl
Airbus Chief Technology Office (CTO)
FA-Mitglied
23.05.2018
Dr. Alexander Böhm
KSB SE & Co. KGaA
FA-Mitglied
15.03.2018
Thorsten Böttjer
Bego Medical GmbH
FA-Mitglied
07.03.2019

D 1

André Dröse
ArianeGroup GmbH
FA-Mitglied
19.10.2018

E 1

FA-Mitglied
15.03.2018

K 4

Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
20.04.2018
Dr. Eric Klemp
voestalpine Additive Manufacturing Center GmbH
FA-Mitglied
16.10.2018
Christian Kober
Universität Bremen
FA-Mitglied
15.03.2018
Julian Koopmann
Volkswagen AG
FA-Mitglied
15.03.2018

L 1

Dr. Hubertus Lohner
Airbus Operations GmbH
FA-Mitglied
15.03.2018

M 3

Dr. Julia Meese-Marktscheffel
H.C. Starck Tungsten GmbH
FA-Mitglied
30.04.2018
Dr. Mansour Mhaede
Piller Blowers & Compressors GmbH
FA-Mitglied
02.11.2018
Dr. Marco Mulser
OHB System AG
FA-Mitglied
15.03.2018

O 1

Marcus Ortloff
GEFERTEC GmbH
FA-Mitglied
24.04.2018

P 1

Leiter
15.03.2018

R 3

Dipl.-Ing. Hans-Joachim Ring
Piller Blowers & Compressors GmbH
FA-Mitglied
25.10.2018
Dr.-Ing. Gesa Rolink
SLM Solutions Group AG
FA-Mitglied
24.04.2018
Dr.-Ing. Astrid Rota
EOS GmbH Electro Optical Systems
FA-Mitglied
15.03.2018

S 2

Dr. Kai Schimanski
Premium AEROTEC GmbH
FA-Mitglied
15.03.2018
Katja Schmidtke
Airbus Defence and Space GmbH
FA-Mitglied
15.03.2018

V 1

Pascal Vermeer
OHB System AG
FA-Mitglied
15.03.2018

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Vergangene Termine


Fachausschuss Additive Fertigung
  • 10.10. - 10.10.2019
  • Fraunhofer IFAM, Hörsaal, Raum 0.2.01, Wiener Straße 12, Bremen | Bremen
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Arbeitskreis IAB - Industrial Advisory Board im FA Additive Fertigung
  • 13.03. - 13.03.2019
  • Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) | Bremen
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Arbeitskreis IAB - Industrial Advisory Board im FA Additive Fertigung
  • 25.10. - 25.10.2018
  • Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, Bremen | Bremen
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In Lagen denken. Additive Fertigung

Die schichtweise Konstruktion von Bauteilen auf der Basis von digitalen 3D-Daten ermöglicht beinahe beliebige geometrische Formen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Einerseits kann durch Additive Fertigung viel Material (und damit auch Gewicht) eingespart werden, andererseits ergeben sich für Konstrukteure und Werkstofftechniker völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb hat die Additive Fertigung in den letzten Jahren etwa in der Luft- und Raumfahrtindustrie oder der Energie- und Medizintechnik zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Wenn es gelingt, durch Additive Fertigung Ersatzteile in einer mit heutigen Standardverfahren hergestellten Qualität herzustellen, hätte dies für Lagerhaltung, Transport und Kundenservice weitreichende Folgen. Deutschland ist in diesem Bereich schon sehr gut aufgestellt. Trotzdem sind zukünftig noch zahlreiche Probleme zu meistern.

Das richtige Material an die richtige Stelle

Um die hohen Erwartungen an Additive Verfahren zu erfüllen, ist die Bereitstellung und Auswahl geeigneter Werkstoffe mit gewünschter Eigenschaftspallette ein entscheidender Schlüssel für den technischen Durchbruch. Ein besseres wissenschaftlich-technisches Verständnis des Material- und Werkstoffverhaltens und dessen Optimierung über die gesamte Prozesskette hinweg ist dabei unabdingbar, um „das richtige Material an die richtige Stelle zu bringen“. Gerade auf dem Gebiet des „Multi-Material-Design“ besteht ein dringender Forschungsbedarf. Der effektive Erkenntnistransfer in die industrielle Praxis muss in den nächsten Jahren ein weiterer Schwerpunkt sein. Um die gesamte Prozesskette mit einbeziehen zu können, sind Aspekte der Materialwissenschaften und Werkstofftechnik, der Chemie, des Anlagenbaus und der Ingenieurwissenschaften zu berücksichtigen.

Um die international gute Position Deutschlands beizubehalten und auszubauen, sind in Zukunft verstärkte Forschungsanstrengungen wichtig, unter anderem auch zur prozessbegleitenden Qualitätssicherung, Materialeffizienz und funktionsangepassten Werkstoffeinsatz sowie zur werkstoffgerechten Konstruktion und Auslegung neuer, additiv hergestellter Strukturen (Gitterstrukturen, Multi-Material-Strukturen o.ä.). Hierzu bedarf es abgestimmter F&E-Programme, bei denen sowohl die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) involviert werden sollten.