Der Fachausschuss „Aluminium“

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Begleitelemente im Aluminium
Gehört zu:
Aluminium
Arbeitskreis Mitglieder: 39

Aluminium ist ein recyclingfreundliches Metall, das unendlich oft eingeschmolzen wird, wobei identische oder neue Produkte resultieren. Der steigende Verbrauch von Aluminium und die unterschiedlich langen Produktzykluszeiten, z.B. Bierdose / Motorblock, machen es notwendig, diesem Kreislauf Aluminium, produziert aus Tonerde (Al2O3) mittels Elektrolyse, hinzuzufügen. Nun werden die Anforderungen an die Bauteile immer ambitionierter, und damit auch die An-forderungen an die Legierung als Ausgangspunkt der Entwicklungen. Die Legierungsnormen geben einen ersten Hinweis auf für eine Anwendung geeignete Zusammensetzung, wobei Begleitelemente bzw. Spurenelemente zum Teil gar nicht erwähnt werden. Dies gilt sowohl für mittels Elektrolyse gewonnenes Metall als auch für recycliertes Aluminium. Es gibt zwar heute bereits wissenschaftliche Arbeiten, die den Einfluss von Spurenelementen auf das Eigenschaftsprofil von Legierungen auf-zeigen. Dies sind aber mehr oder weniger Einzelarbeiten. Daher soll sich dieser Arbeitskreis dem Thema strukturiert nähern, über aktuelle Entwicklungen berichten und Anstöße für zukünftige Arbeiten geben. Als Legierung wurden die Systeme der 2xxx, 5xxx, 6xxx und 7xxx Serie definiert. Als abprüfbare Eigenschaften sollen Ermüdung, Rekristallisationsverhalten, Umformbarkeit (kalt, warm), Wärmestabilität, Aushärtungsverhalten, Leitfähigkeit und Eigenschaften, die mit der Ober-fläche korreliert sind, im Fokus stehen. Das mögliche Abprüfen der Korrosionseigenschaften soll durch Empfehlung an entsprechende Arbeitskreise weitergegeben werden (GDA, GfKORR). Alle Vertreter aus Industrie und Instituten sowie Forschung und Entwicklung, die im Sinne dieser Ziele Interesse an einer offenen, konstruktiven und vertraulichen Mitarbeit im Arbeitskreis haben, sind herzlich dazu eingeladen.


B 2

Dipl.-Ing. Jenifer Barrirero
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied
Dipl.-Ing. Peter Baumgart
Ingenieur Büro Peter Baumgart - IBPB
FA-Mitglied

E 1

Dipl.-Ing. Michael Engstler
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied

F 1

Dr. Ahmad Falahati
Technische Universität Wien
FA-Mitglied

G 1

Norbert Grittner
Leibniz Universität Hannover
FA-Mitglied

H 7

Dr. Jochen Hasenclever
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Johann Hatheier
AMAG rolling GmbH
FA-Mitglied
Dipl.-Ing. Wolfgang Heidrich
GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie e.V.
FA-Mitglied
Dr. Thomas Herfurth
IfG-Institut für Gießereitechnik gGmbH
FA-Mitglied
FA-Mitglied
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hirsch
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Klaus Hoffmann
TRIMET Aluminium SE
FA-Mitglied

K 6

Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
01.08.2016
Dr. Christian Klose
Leibniz Universität Hannover
FA-Mitglied
FA-Mitglied
Dr. Hubert Koch
TRIMET Aluminium SE
Leiter
Prof. Dr. Peter Krug
Technische Hochschule Köln
FA-Mitglied
Katrin Kuhnke
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied

M 3

FA-Mitglied
Dr. Volker Mohles
Ruhr-Universität Bochum
FA-Mitglied
Prof. Dr.-Ing. Frank Mücklich
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied

N 1

Jörg Niederstrasser
OBLF Gesellschaft für Elektronik und Feinwerktechnik mbH
FA-Mitglied

O 3

Marcin Olbrich
MTU Aero Engines AG
FA-Mitglied
Prof. Dr. Friedrich Ostermann
Aluminium Technologie-Service
FA-Mitglied
Alexander Otte
ST Extruded Products Germany GmbH
FA-Mitglied

P 2

Ansgar Pithan
HAI Extrusion Germany GmbH
FA-Mitglied
Dr. Jörg Prepeneit
TRIMET Aluminium SE
FA-Mitglied

S 5

Dr. Thomas Schubert
Fraunhofer IFAM Dresden
FA-Mitglied
Dr. Günter Schubert
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Dr. Oliver Seiferth
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Dr. Torsten E.M. Staab
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
FA-Mitglied
Thomas Stürzel
ZF Friedrichshafen AG
FA-Mitglied
12.06.2018

T 2

Stefan Tenger
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Prof. Dr. Wolfgang Tillmann
Technische Universität Dortmund
FA-Mitglied

V 1

Dr. Klaus Vieregge
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied

W 1

Prof. Dr.-Ing. Guntram Wagner
Technische Universität Chemnitz
FA-Mitglied

Z 3

FA-Mitglied
Prof. Dr. Hans-Werner Zoch
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT
FA-Mitglied
Christian Zühlke
Bruker AXS GmbH
FA-Mitglied

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Vergangene Termine


Arbeitskreis Begleitelemente im Aluminium im FA Aluminium
  • 25.05. - 25.05.2016
  • Technische Hochschule Köln | Köln
Details

Leicht - und schwer im Kommen. Aluminium

Wegen seiner stetig wachsenden Verfügbarkeit und der Entwicklung spezieller Legierungen ist Aluminium der bedeutendste Leichtbauwerkstoff der letzten Jahrzehnte geworden. Und sein Siegeszug geht ungebremst weiter. Verwendung findet das Metall in unzähligen Bereichen unseres Alltag, so bei Verpackung (Dosen, Folien, Schalen), Zeitungen (Offsett Druckplatten), Bauwerken (Fassaden, Fenster, Leichtbau) und im Verkehrswesen (Luft- und Raumfahrt, Schiffe, Bahnen, Automobile, Fahrräder etc.). Der Grund: Aluminium ist besonders energie- und kosteneffizient und dadurch umweltschonend. Dank dieser herausragenden  Eigenschaften  erhöht  es  zudem  die  Transportreichweiten, was unter anderem dem Mega-Trend der E-Mobilität zugutekommt.

Mit Hilfe von Aluminium können Leichtbauprodukte sehr gut auf die besonderen Bedürfnisse der unterschiedlichen Gesellschaften dieser Welt abgestimmt werden. Deshalb hat der stete Aufbau von werkstofftechnischen Wissen ebenso wie die daraus  resultierenden Technologieentwicklungen in diesem Bereich einen großen Einfluss auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Technologiebranchen – und damit auf die Sicherung von zahlreichen Arbeitsplätzen. Um diese Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten bzw. auszubauen, bedarf es auch in Zukunft zahlreicher Anstrengungen.

Richtig kombinieren

Auf dem Gebiet der Mischverbindungen liegt der größte Bedarf zurzeit in der Erforschung der Wechselwirkungen von Aluminium mit anderen Werkstoffen, namentlich in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Fügeverfahren. Nur so ist die zuverlässige Herstellung und der sicheren Betrieb von Mischbauweisen möglich. Darüber hinaus stellt aus Sicht der Industrie vor allem der wirtschaftliche Aspekt der Kosteneffizienz bei der Produktion von Aluminium und der Weiterverarbeitung zu Aluminium-Bauteilen eine große Herausforderung dar.

Um die Spitzenstellung der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Aluminiumnutzung auch in den nächsten Jahrzehnten sicherzustellen, sollten verstärkt Forschungsprogramme eingerichtet werden, die gezielt die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ingenieurswissenschaftlern aus den Bereichen der Konstruktion, der Fertigung, der Werkstofftechnik sowie der Prozess- und Verfahrenstechnik fördern - und dabei auch die transdisziplinäre Kooperation mit anderen Disziplinen etwa aus den Natur-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften mit einbeziehen. Dabei ist die gleichberechtigte Beteiligung von akademischen Partnern und Partnern aus den Wirtschaftszweigen essentiell.