Der Fachausschuss „Materialographie“

Materialographie im Internet
Gehört zu:
Materialographie
Arbeitskreis Mitglieder: 14

Der DGM-Arbeitskreis Materialographie im Internet hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf Basis der Internetseite www.matnet.info Informationen und eine unkomplizierte Diskussionsplattform rund um den Bereich der Materialographie bereitzustellen. Dies umfasst alle mikroskopischen Charakterisierungsverfahren von Werkstoffen, die mikroskopische Abbildung sowie die quantitative Beschreibung der komplexen, räumlichen Mikrostruktur (des Gefüges) sowie die dafür notwendige Präparation. Die Besucher können eigene Erfahrungen in Form einer Präparationsdatenbank (PETziDAT) und eines Diskussionsforums weitergeben. Die Internetplattform bietet unter anderem: • PETziDAT: Eine interaktive, einfach zu handhabende Datenbank mit Präparations- und Ätzrezepturen verschiedenster Labors, die mit Hilfe der Nutzer auch erweitert und ausgebaut wird. Sie dient als Nachschlagewerk sowie zum Informations- und Erfahrungsaustausch. • Diskussionsforum: Hier können die Nutzer Problemstellungen diskutieren und somit von der Erfahrung der gesamten Community profitieren. • Bildanalyse: Mit Hilfe eines Online-Tools können eigene Gefügebilder quantitativ analysiert werden. • Marktplatz: Firmen-Übersicht für Produkte und Dienstleistungen, die Lösungen für nahezu alle Bereiche der Materialographie bieten. • Links: Redaktionell geführte Liste mit qualifizierten Links auf Internetseiten mit der Thematik Materialographie. • Termine und Berichte: Tagungsberichte und Ankündigung interessanter Veranstaltungen.


C 1

Heinz-Hubert Cloeren
Cloeren Technology GmbH
FA-Mitglied

D 1

Dr. Claus Daniel
Oak Ridge National Laboratory
FA-Mitglied

E 1

Dipl.-Ing. Michael Engstler
Universität des Saarlandes
Leiter

K 2

Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
01.08.2016

L 1

Joachim Laimmer
Open Grid Europe GmbH
FA-Mitglied

M 2

Prof. Dr.-Ing. Frank Mücklich
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied

O 1

Horst Opielka
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
FA-Mitglied

P 1

Prof. Dr. Günter Petzow
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
FA-Mitglied

S 1

Prof. Dr. Gerhard Schneider
Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft
FA-Mitglied

T 2

Ulrike Täffner
Robert Bosch GmbH
FA-Mitglied

W 1

Klaus Watermeyer
Forschungszentrum Jülich GmbH
FA-Mitglied

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Gefüge und Strukturen. Materialographie

Um Werkstoffe immer besser an ihre Einsatzbedingungen anpassen und neue Anwendungen für sie erschließen zu können, müssen Methoden und Geräte kontinuierlich weiterentwickelt werden, die zur Gefüge- und Strukturuntersuchung von Materialien dienen. Diese Aufgabe erfüllt die Materialographie. Dies beinhaltet Probenpräparationsverfahren, verschiedenste mikroskopischen Methoden (einschließlich der Elektronenmikroskopie und der hoch auflösenden Röntgen-Computertomographie) sowie die Analyse, Bewertung und Dokumentation der mikroskopischen Untersuchungsergebnisse.

Im Klimaschutz, aber auch auf den Gebieten der Ressourceneffizienz und der Nachhaltigkeit leistet die Materialographie wichtige Beiträge. Nicht zuletzt dient sie dazu, durch eine Weiterentwicklung der Verständnisbasis von Materialien die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie auf den unterschiedlichsten Feldern zu sichern – und damit den Wohlstand der Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Besser berechnen lernen

Im Bereich der hochaufgelösten Rasterelektronenmikroskopie (REM) mit fokussiertem Ionenstrahl (FIB), der Atomsondentomographie und der 3D-Mikroskopie, aber auch bei der digitalen Bildanalyse sowie auf dem Gebiet der computergesteuerten Mikroskope und der Röntgenmikroskopie konnten in den letzten Jahren zahlreiche Durchbrüche erzielt werden. In den nächsten Jahren sind trotzdem noch viele Herausforderungen zu meistern. So muss die Automatisierte Multiskalen-3D-Mikroskopie für die Materialographie ebenso weiter entwickelt werden wie jene Möglichkeiten, die zur Erstellung (physikalischer) Modelle zur Beschreibung der Gefüge-Eigenschaftskorrelationen führen können: Auf diesen Gebieten gibt es noch große Potenziale für die Forschung.

Zur Weiterentwicklung der Materialographie sind in diesem Rahmen Forschungsprojekte zum Thema Methodenentwicklung für wichtige Querschnittsthemen zwingend notwendig: etwa zur Verbesserung mikroskopischer Methoden oder zur Entwicklung physikalischer Modelle, mit denen sich Eigenschaften aus der chemischen Zusammensetzung und dem Gefüge besser als bisher berechnen lassen. Auch in der Simulation der Entstehung von Gefügen sowie der Berechnung der Eigenschaften aus dem Gefüge existiert großer Forschungsbedarf. Hierzu müssen interdisziplinärer Projektteams geschaffen und vor allem auch IT-Kompetenz mit eingebunden werden.