Der Fachausschuss „Materialographie“

Koordinierung im FA Materialographie
Gehört zu:
Materialographie
Arbeitskreis Mitglieder: 33

Der AK Koordinierung unterstützt den Leiter des Fachausschusses in allen Belangen dessen Koordinierung. Er setzt sich zusammen aus den amtierenden sowie ehemaligen Leitern des Fachausschusses, aus den amtierenden Leitern der Arbeitskreise im Fachausschuss, aus Vertretern der DGM-Geschäftsstelle sowie Vertretern anderer Verbände und aus weiteren Mitgliedern des Fachausschusses, die hierzu eingeladen werden.

  • Unterstützung und Koordinierung der 13 AKs im Fachausschuss Materialographie
  • Entscheidungen über Neugründung / Beendigung von AKs
  • Drehscheibe für Information bezüglich Arbeitsweise, Treffen und Veranstaltungen der AKs
  • Vorbereitung der Organisation der jährlichen Metallographietagung, Einsetzen der Programmausschüsse
  • Vergabe des Metallographie-Preises


B 1

Prof. Dr. Erik Bitzek
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
FA-Mitglied

C 2

FA-Mitglied
Heinz-Hubert Cloeren
Cloeren Technology GmbH
FA-Mitglied

D 2

FA-Mitglied
Thorsten Dziomba
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
FA-Mitglied

E 2

Dipl.-Ing. Michael Engstler
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied

F 3

Prof. Dr. Peter Felfer
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
FA-Mitglied
Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
FA-Mitglied
Gerald Frank
voestalpine Forschungsservicegesellschaft Donawitz GmbH
FA-Mitglied

J 1

Gundula Jeschke
Lette-Verein Berlin Technische Berufsfachschule
FA-Mitglied

K 6

Dr. Christoph Kirchlechner
Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH
FA-Mitglied
Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
Prof. Dr. Albert C. Kneissl
Montanuniversität Leoben
FA-Mitglied
Dr. Ludger Koenders
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
FA-Mitglied
Katrin Kuhnke
Hydro Aluminium Rolled Products GmbH
FA-Mitglied
Dr. Christian Kübel
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
FA-Mitglied

M 2

Prof. Dr. Svea Mayer
Montanuniversität Leoben
FA-Mitglied
Prof. Dr.-Ing. Frank Mücklich
Universität des Saarlandes
FA-Mitglied

N 1

Leiter

P 3

Prof. Dr. Günter Petzow
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
FA-Mitglied
Prof. Dr.-Ing. Michael Pohl
Ruhr-Universität Bochum
FA-Mitglied
Prof. Dr. Pedro D. Portella
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
FA-Mitglied

R 2

Prof. Dr. Guillermo Requena
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
FA-Mitglied
Prof. Dr. Markus Rettenmayr
Friedrich-Schiller-Universität Jena
FA-Mitglied

S 5

Rudi Scheck
Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart - MPA
FA-Mitglied
12.04.2019
FA-Mitglied
Prof. Dr. Gerhard Schneider
Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft
FA-Mitglied
Ulrich Sonntag
Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V.
FA-Mitglied
Dr. Magdalena Speicher
Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart - MPA
FA-Mitglied
10.04.2019

T 1


V 1

Petra von der Bey
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
FA-Mitglied

Z 1

Prof. Dr. Ehrenfried Zschech
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
FA-Mitglied

Aktuelle Termine

Gremien Meeting
Arbeitskreis Koordinierung im FA Materialographie
  • 01.04. - 01.04.2020
  • Hydro Aluminium Rolled Products, Bonn | Bonn
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Vergangene Termine


Arbeitskreis Koordinierung im FA Materialographie
  • 10.04. - 10.04.2019
  • Hydro Aluminium, Bonn | Bonn
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Arbeitskreis Koordinierung im FA Materialographie
  • 17.04. - 17.04.2018
  • GFAI, Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. | Berlin
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Arbeitskreis Koordinierung im FA Materialographie
  • 05.04. - 05.04.2017
  • Hydro Aluminium Rolled Products GmbH, Bonn | Bonn
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Arbeitskreis Koordinierung im FA Materialographie
  • 14.04. - 14.04.2016
  • Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. | Frankfurt
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Gefüge und Strukturen. Materialographie

Um Werkstoffe immer besser an ihre Einsatzbedingungen anpassen und neue Anwendungen für sie erschließen zu können, müssen Methoden und Geräte kontinuierlich weiterentwickelt werden, die zur Gefüge- und Strukturuntersuchung von Materialien dienen. Diese Aufgabe erfüllt die Materialographie. Dies beinhaltet Probenpräparationsverfahren, verschiedenste mikroskopischen Methoden (einschließlich der Elektronenmikroskopie und der hoch auflösenden Röntgen-Computertomographie) sowie die Analyse, Bewertung und Dokumentation der mikroskopischen Untersuchungsergebnisse.

Im Klimaschutz, aber auch auf den Gebieten der Ressourceneffizienz und der Nachhaltigkeit leistet die Materialographie wichtige Beiträge. Nicht zuletzt dient sie dazu, durch eine Weiterentwicklung der Verständnisbasis von Materialien die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie auf den unterschiedlichsten Feldern zu sichern – und damit den Wohlstand der Gesellschaft und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Besser berechnen lernen

Im Bereich der hochaufgelösten Rasterelektronenmikroskopie (REM) mit fokussiertem Ionenstrahl (FIB), der Atomsondentomographie und der 3D-Mikroskopie, aber auch bei der digitalen Bildanalyse sowie auf dem Gebiet der computergesteuerten Mikroskope und der Röntgenmikroskopie konnten in den letzten Jahren zahlreiche Durchbrüche erzielt werden. In den nächsten Jahren sind trotzdem noch viele Herausforderungen zu meistern. So muss die Automatisierte Multiskalen-3D-Mikroskopie für die Materialographie ebenso weiter entwickelt werden wie jene Möglichkeiten, die zur Erstellung (physikalischer) Modelle zur Beschreibung der Gefüge-Eigenschaftskorrelationen führen können: Auf diesen Gebieten gibt es noch große Potenziale für die Forschung.

Zur Weiterentwicklung der Materialographie sind in diesem Rahmen Forschungsprojekte zum Thema Methodenentwicklung für wichtige Querschnittsthemen zwingend notwendig: etwa zur Verbesserung mikroskopischer Methoden oder zur Entwicklung physikalischer Modelle, mit denen sich Eigenschaften aus der chemischen Zusammensetzung und dem Gefüge besser als bisher berechnen lassen. Auch in der Simulation der Entstehung von Gefügen sowie der Berechnung der Eigenschaften aus dem Gefüge existiert großer Forschungsbedarf. Hierzu müssen interdisziplinärer Projektteams geschaffen und vor allem auch IT-Kompetenz mit eingebunden werden.