Der Fachausschuss „Stranggießen“

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Kupferwerkstoffe
Gehört zu:
Stranggießen
Arbeitskreis Mitglieder: 58

Der AK „Kupferwerkstoffe“ wurde vom Fachausschuss „Stranggießen“ im Dezember 2020 aus der Fusion der bisherigen Arbeitskreise „Ofenunabhängige Kokille – Kupfer“ und „Ofenabhängige Kokille“ gegründet. Er widmet sich insbesondere der Technologie horizontal und vertikal vergossener Kupferwerkstoffe aller Art, ist indes wie die Vorgänger-AK auch offen für andere Werkstoffe. Wichtige Ziele sind der fachliche Austausch, die Erweiterung des Verfahrenswissens und die Förderung des fachlichen Nachwuchses. Weitergeführt werden sollen die Themen Arbeitssicherheits-Arbeit, Gussfehler-Klassifikation, Gießfehler und Vermeidungsstrategien, Schulung von Personal in Gießereibetrieben, Recht, Umweltschutz und Energieeffizienz.

Wichtige Ziele sind der fachliche Austausch, gegenseitige Betriebsbesichtigungen, die Erweiterung des Verfahrenswissens, auch durch Benchmarking und gemeinsame Forschungsprojekte. Zudem hat die Förderung des fachlichen Nachwuchses einen hohen Stellenwert.


A 1

FA-Mitglied

B 6

Christian Bauer
Wieland Austria GmbH
FA-Mitglied
Dr. Thomas Bidlingmaier
Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG
FA-Mitglied
Hubertus Bieker
Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
FA-Mitglied
Dr. Dietmar Bramhoff
TRIMET Aluminium SE
FA-Mitglied
Dr. Andree Broska
Wieland-Werke AG
FA-Mitglied
FA-Mitglied

C 1

FA-Mitglied

D 1

Michael Deuper
KME Germany GmbH & Co. KG
FA-Mitglied

E 3

Dr. Reinhold Eberle
Wieland-Werke AG
FA-Mitglied
Christian Eckenbach
Marx GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Enrico Ehnert
Saxonia Edelmetalle GmbH
FA-Mitglied

F 2

FA-Mitglied
FA-Mitglied

G 3

Christian Gebert
OTTO FUCHS Dülken GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Patrick Gimmi
Alfred Wertli AG
FA-Mitglied
Robert Gross
Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
FA-Mitglied

H 1

Andreas Heide
Sundwiger Messingwerk GmbH & Co. KG
FA-Mitglied

J 2

Frank Jenner
SMS Group GmbH
FA-Mitglied
Dr.-Ing. Axel Jörg
HME Brass Germany GmbH
FA-Mitglied

K 6

Sascha Kern
Berkenhoff GmbH
FA-Mitglied
Dr. Alexander Khoury
Deutsche Giessdraht GmbH
stellv. Leiter
02.12.2020
FA-Mitglied
Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Geschäftsführer
Dr. Andreas Krause
KME Germany GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Dr. Manfred Kühn
CS Additive GmbH
FA-Mitglied

L 3

Ulrich Lachenit
Rheinzink GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Rudolf Liebsch
Wieland-Werke AG
FA-Mitglied
Dr. Jan Lindemann
Messingwerk Plettenberg Herfeld GmbH & Co. KG
FA-Mitglied

M 3

Daniel Mangott
Thöni Industriebetriebe GmbH
FA-Mitglied
Tim Mittler
Technische Universität München
FA-Mitglied

N 2

Dr. Karsten Neumann
Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Uwe Nitschke
Saxonia Edelmetalle GmbH
FA-Mitglied

P 6

Vassilios Papadakis
Berkenhoff GmbH
FA-Mitglied
Dr. Wieland Pavel
Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
FA-Mitglied
Dr. Josef Pesl
Montanwerke Brixlegg AG
FA-Mitglied
Tilo Popper
SAXONIA Technical Materials GmbH
FA-Mitglied
Dipl.-Ing. Christoffer Pölz
Montanwerke Brixlegg AG
FA-Mitglied

R 4

Stefan Reinefeldt
HME Brass Germany GmbH
FA-Mitglied
Dr. Hartmut Ricken
Diehl Metall Stiftung & Co. KG
Leiter
02.12.2020
Dr. Joachim Riedle
Wieland-Werke AG
FA-Mitglied
Dr. Dirk Rode
HME Copper Germany GmbH
FA-Mitglied

S 7

Udo Schrems
Berkenhoff GmbH
FA-Mitglied
Rolf Schuller
Russ-Elektroofen Prod. GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Michael Schulz
KME Germany GmbH & Co. KG
FA-Mitglied
Gero Sinha
GETEK GmbH
FA-Mitglied
Prof. Dr. Eckehard Specht
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
FA-Mitglied
FA-Mitglied
Dr. Dieter Stock
Wieland-Werke AG
FA-Mitglied

V 2

Petra von der Bey
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
FA-Mitglied
Anwar von Sroka
Thöni Industriebetriebe GmbH
FA-Mitglied

W 5

Matthias Waffenschmidt
Gontermann-Peipers GmbH
FA-Mitglied
Christian Wertli
Alfred Wertli AG
FA-Mitglied
Thomas Wertli
Alfred Wertli AG
FA-Mitglied
Klaus Wiesner
Indutherm Erwaermungsanlagen GmbH
FA-Mitglied

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Qualität aus einem Guss. Stranggießen

Stranggießen bezeichnet eine Fertigungstechnik, bei der mit Hilfe von wiederverwendbaren Formen (Kokillen) vorgefertigte Produkte (Halbzeuge) wie Bleche, Stangen, Rohre oder Platten aus verflüssigten Eisen- und Nichteisenlegierungen wie Kupfer oder Aluminium hergestellt werden können.

In der Fertigungstechnik sind Halbzeuge die mit Abstand verbreitetste Form für Metallwerkstoffe – und damit von enormer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Trotzdem reduziert sich die Anzahl ihrer Produzenten im Zuge der Globalisierung dramatisch. Um hier die ökonomische Stellung Deutschlands zu wahren, ist die ständige Verbesserung der Verfahren vom Schmelzen bis zum Gießen unter ökonomischen, aber auch unter Umwelt- und Qualitätsaspekten entscheidend.

Besser simulieren

Um den Einflusses von Gießparametern auf Temperatur- und Spannungsfelder sowie die daraus resultierende Wirkung auf Erstarrung, Geometrie, Gussfehler, Gefüge und Entmischungen (Seigerungen) zunehmend besser zu verstehen, zu optimieren und auch die Kosten für aufwändige Versuche zu reduzieren, ist es zukünftig wichtig, die Simulation etwa der Temperatur- und Spannungsfelder sowie die Modellierung der elektromagnetischen Strömungsbeeinflussung metallischer Schmelzen in Induktionsöfen und in der Kokille zu verbessern. In diesem Rahmen gewinnt auch die Vorhersage von Gefüge- und Werkstoffeigenschaften an Bedeutung. Dazu sind verbesserte Kenntnisse der Stoffwerte und von Randbedingungen wie beispielsweise des Wärmeübergangs in der Primär- und Sekundärkühlung unabdingbar.

Zudem müssen in den nächsten Jahren verfeinerter Modelle zur Beschreibung der Vorgänge auf der Mikroebene (Kristallwachstum, Steigerungen, Porenbildung, Rissentstehung, Rissausbreitungn etc.) entwickelt werden – ebenso wie Maßnahmen, die die Erkenntnisse auf der Makroebene anwendbar machen. Experimente sollen den Wärmeübergang in der Sekundärkühlzone beim Stranggießen und damit jene Einflüsse untersuchen, die Oberflächenrauigkeit, Legierung oder Oberflächentemperatur betreffen.

Um sich den kommenden Herausforderungen zu stellen, sollten in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemeinsame Projekte von Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie initiiert werden, die auch Energieeffizienzaspekte mit einbeziehen. Darüber hinaus ist der Erfahrungsaustausch zwischen Gießern aus der betrieblichen Praxis und industrieller Entwicklung einerseits und der universitären Forschung ebenso zwingend wie ein Vergleich verschiedener Verfahren in den Betrieben.