Der Fachausschuss „Stranggießen“

Haben Sie Fragen oder wollen sich aktiv in den Ausschuss einbringen? 

Senden Sie uns Ihre Anfrage an: fachgremien@dgm.de

Sprühkompaktieren / Spray Forming
Gehört zu:
Stranggießen
Arbeitskreis Mitglieder: 19

• Weiterentwicklung bestehender Sprühverfahren und Entwicklung neuer Sprühverfahren im Hinblick auf das herzustellende Endprodukt, z.B. Rohre oder Flachprodukte • Optimierung der bestehenden Prozesstechnik im Hinblick auf Leistungssteigerung, Kostensenkung und Erweiterung des sprühbaren Legierungsspektrums • Erweiterung neuer Verfahren, wie z.B. das Impulszerstäuben zur Vermeidung von kostenintensiven Prozessnebenschritten • Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse durch die Einbindung universitärer Forschungseinrichtungen und Institute, z. B. - Modellierung einzelner Prozessschritte - Gefüge- und Phasenanalyse bestimmter Legierungssysteme (insbesondere Stahl-, Aluminium-, Kupferlegierungen) • Intensivierung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Universitäten/Instituten und der Industrie, zur Entwicklung zukunftsorientierter Werkstoffe bzw. Werkstoffsysteme insbesondere sprühkompaktierte MMC Werkstoffe • Initiieren von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben: gemeinsame Projekte von Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie


B 3

Dr. Claudemiro Bolfarini
Federal University of Sao Carlos
FA-Mitglied
Dr. Dietmar Bramhoff
TRIMET Aluminium SE
FA-Mitglied
FA-Mitglied

C 2

Dr. William Carter
GE Global Research
FA-Mitglied
Leiter
18.04.2017

E 1

Dr. Nils Ellendt
Universität Bremen
FA-Mitglied

F 2

Henrik Franz
ALD Vacuum Technologies GmbH
FA-Mitglied
Prof. Dr. Udo Fritsching
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT
FA-Mitglied

G 1

Dr. Patrick Grant
University of Oxford
FA-Mitglied

H 1

FA-Mitglied

K 1

Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
01.08.2016

M 2

Dr. Jiawei Mi
University of Hull
FA-Mitglied

P 1

Laurenz Plöchl
ALD Vacuum Technologies GmbH
FA-Mitglied

R 1

Dr. Dirk Rode
HME Copper Germany GmbH
FA-Mitglied

S 2

Gero Sinha
GETEK GmbH
stellv. Leiter
FA-Mitglied

U 1

Dr. Volker Uhlenwinkel
Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT
FA-Mitglied

V 1

Petra von der Bey
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
FA-Mitglied

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Vergangene Termine


Arbeitskreis Sprühkompaktieren/Spray Forming im FA Stranggießen
  • 18.05. - 18.05.2017
  • Erbslöh Aluminium France (PEAK FRANCE) |
Details

Arbeitskreis Sprühkompaktieren / Spray Forming im FA Stranggießen
  • 11.05. - 12.05.2016
  • IWT Bremen | Bremen
Details

Qualität aus einem Guss. Stranggießen

Stranggießen bezeichnet eine Fertigungstechnik, bei der mit Hilfe von wiederverwendbaren Formen (Kokillen) vorgefertigte Produkte (Halbzeuge) wie Bleche, Stangen, Rohre oder Platten aus verflüssigten Eisen- und Nichteisenlegierungen wie Kupfer oder Aluminium hergestellt werden können.

In der Fertigungstechnik sind Halbzeuge die mit Abstand verbreitetste Form für Metallwerkstoffe – und damit von enormer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. Trotzdem reduziert sich die Anzahl ihrer Produzenten im Zuge der Globalisierung dramatisch. Um hier die ökonomische Stellung Deutschlands zu wahren, ist die ständige Verbesserung der Verfahren vom Schmelzen bis zum Gießen unter ökonomischen, aber auch unter Umwelt- und Qualitätsaspekten entscheidend.

Besser simulieren

Um den Einflusses von Gießparametern auf Temperatur- und Spannungsfelder sowie die daraus resultierende Wirkung auf Erstarrung, Geometrie, Gussfehler, Gefüge und Entmischungen (Seigerungen) zunehmend besser zu verstehen, zu optimieren und auch die Kosten für aufwändige Versuche zu reduzieren, ist es zukünftig wichtig, die Simulation etwa der Temperatur- und Spannungsfelder sowie die Modellierung der elektromagnetischen Strömungsbeeinflussung metallischer Schmelzen in Induktionsöfen und in der Kokille zu verbessern. In diesem Rahmen gewinnt auch die Vorhersage von Gefüge- und Werkstoffeigenschaften an Bedeutung. Dazu sind verbesserte Kenntnisse der Stoffwerte und von Randbedingungen wie beispielsweise des Wärmeübergangs in der Primär- und Sekundärkühlung unabdingbar.

Zudem müssen in den nächsten Jahren verfeinerter Modelle zur Beschreibung der Vorgänge auf der Mikroebene (Kristallwachstum, Steigerungen, Porenbildung, Rissentstehung, Rissausbreitungn etc.) entwickelt werden – ebenso wie Maßnahmen, die die Erkenntnisse auf der Makroebene anwendbar machen. Experimente sollen den Wärmeübergang in der Sekundärkühlzone beim Stranggießen und damit jene Einflüsse untersuchen, die Oberflächenrauigkeit, Legierung oder Oberflächentemperatur betreffen.

Um sich den kommenden Herausforderungen zu stellen, sollten in Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gemeinsame Projekte von Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie initiiert werden, die auch Energieeffizienzaspekte mit einbeziehen. Darüber hinaus ist der Erfahrungsaustausch zwischen Gießern aus der betrieblichen Praxis und industrieller Entwicklung einerseits und der universitären Forschung ebenso zwingend wie ein Vergleich verschiedener Verfahren in den Betrieben.