Gemeinschaftsausschuss Hochleistungskeramik

Koordinierung im GA Hochleistungskeramik
Gehört zu:
Hochleistungskeramik
Arbeitskreis Mitglieder: 22

Der Arbeitskreis Koordinierung dient der wechselseitigen Abstimmung und Unterstützung der vielfältigen wissenschaftlichen Arbeitskreise des Gemeinschaftsausschusses von DGM und DKG untereinander und insbesondere mit den Aktivitäten im Rahmen der Fachausschüsse der DKG.

• Unterstützung und Koordinierung der AKs im DKG/DGM Gemeinschaftsausschuss Hochleistungskeramik • Entscheidungen über Neugründung / Auflösung von Arbeitskreisen • Informationsaustausch bezüglich der Arbeitsschwerpunkte, Treffen und Veranstaltungen der Arbeitskreise • Vorbereitung der Organisation des jährlichen HLK-Symposiums, Einsetzen der Programmausschüsse • Informationen über keramikspezifische Fachtagungen


A 1

Prof. Dr. Christos G. Aneziris
TU Bergakademie Freiberg
FA-Mitglied

E 1

Dr. Jens Eichler
3M Deutschland GmbH
stellv. Leiter

F 3

Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
FA-Mitglied
Prof. Dr. Horst Fischer
Universitätsklinik RWTH Aachen
FA-Mitglied
Dr. Manfred Fries
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
FA-Mitglied

G 1

Prof. Dr. Olivier Guillon
Forschungszentrum Jülich GmbH
FA-Mitglied

H 2

Dipl.-Ing. Martin Hartmann
Verband Keramische Industrie e.V.
FA-Mitglied
Prof. Dr. Michael J. Hoffmann
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
FA-Mitglied

K 3

Dr. Stefan Klein
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.
DGM-Fachreferent
01.08.2016
Prof. Dr. Dietmar Koch
Universität Augsburg
FA-Mitglied
Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel
Universität Bayreuth
FA-Mitglied

L 1

Dr. Reinhard Lenk
CeramTec GmbH
FA-Mitglied

M 1

Dr. Xenia Molodova
DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft
FA-Mitglied

N 1

Dr. Detlev Nicklas
Deutsche Keramische Gesellschaft e.V.
FA-Mitglied

O 1

Dr.-Ing. Karen Otten
Forschungszentrum Jülich GmbH
FA-Mitglied

P 1

Dr.-Ing. Gunnar Picht
Robert Bosch GmbH
FA-Mitglied

R 3

Dr. Torsten Rabe
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
FA-Mitglied
Dr. Corinna Reetz
Forschungszentrum Jülich GmbH
FA-Mitglied
10.04.2017

S 1

Prof. Dr. Michael Scheffler
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
FA-Mitglied

T 1

Prof. Dr. Jörg Töpfer
Ernst-Abbe-Hochschule Jena
FA-Mitglied

V 1

Prof. Dr. Ingolf Voigt
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS
Leiter

Aktuelle Termine

Keine aktuellen Termine

Vergangene Termine


Workshop Chancen der Digitalisierung für die Keramik
  • 26.09. - 26.09.2018
  • TU Darmstadt, Gebäude S3/20, Raum 5 | Darmstadt
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Arbeitskreis Koordinierung im GA Hochleistungskeramik
  • 19.03. - 19.03.2018
  • Robert Bosch GmbH Zentrum für Forschung und Vorausentwicklung | Renningen
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Arbeitskreis Koordinierung im GA Hochleistungskeramik
  • 20.03. - 20.03.2017
  • | Berlin
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Haben Sie Fragen oder wollen sich aktiv in den Ausschuss einbringen? Senden Sie uns Ihre Anfrage an: fachgremien@dgm.de 


Der Tausendsassa. Hochleistungskeramik

Aufgrund ihrer besonderen thermischen, mechanischen und chemischen Eigenschaften kommt der Hochleistungskeramik (HLK) in vielen Anwendungsbereichen heute bereits eine Schlüsselrolle zu. Dabei reicht die Bandbreite von Gasturbinen, Pumpen oder Dichtungssystemen über ressourcenschonende Lösungen für die chemische Verfahrenstechnik bis hin zu Gelenkimplantaten und Dentalprodukten wie Kronen oder Brücken. So bieten Hochleistungskeramiken schon jetzt wesentliche Antworten aufdrängende Fragen zu Energie, Mobilität, Lebensqualität und Sicherheit.

In Zukunft wird keramischen Verbundwerkstoffen und energieeffizienten hybriden Werkstoffen mit HLK-Elementen eine noch stärkere Rolle zukommen als bisher. Hoch belastbare Faserkeramiken mit langer Lebensdauer könnten einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung fossiler Energieträger und damit zum Klimaschutz leisten. Gleiches gilt für ökologisch wertvolle Magnetwerkstoffe mit verbessertem Preis-Leistungsverhältnis für die Windkraftanwendung oder stationäre Stromspeicher – sofern hier die Entwicklung produktiverer Fertigungsverfahren gelingt. Sowohl im Bereich der Elektromobilität als auch bei der konventionellen Antriebstechnik könnten langlebige und zuverlässige Verbund- und Schichtsysteme auf Keramikbasis bald unverzichtbar sein.
 

Verbund bis zum Produkt

Um den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte gerecht zu werden, muss das Eigenschafts-Mikrostruktur-Verständnis sowohl für neue Funktions- und Strukturwerkstoffe als auch für Verbundwerkstoffe, Komposite und Hybride allerdings deutlich verbessert werden. Zudem müssen die Möglichkeiten neuartiger Technologien wie additiver Herstellungs- oder feldunterstützter Sinterverfahren besser ausgeschöpft und Methoden der FEM-Simulation weiterentwickelt werden. Gleiches gilt für Methoden der Werkstoffdiagnostik oder die Multiskalen-Simulation zum Verständnis der atomaren Wechselwirkungen bei Vielkomponentensystemen.

Die Erschließung neuer Innovationspotentiale für keramische Hochleistungswerkstoffe und der damit verbundenen Technologien ist eine Gemeinschaftsaufgabe, für die eine langfristig ausgerichtete Grundlagenforschung mit einer kurz- und mittelfristig orientierten Produkt- und Technologieentwicklung besser vernetzt werden muss. Wissenschaftler, Keramikhersteller und Anwender  sollten hierzu noch stärker als bisher interdisziplinär kooperieren und dabei auch für den dringend erforderlichen Fachkräftenachwuchs sorgen.

 

Expertenbroschüre

Zukunftspotentiale von Hochleistungskeramiken