Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG

Als größter Drittmittelgeber Deutschlands spielt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) auch bei der Gestaltung der Forschungslandschaft eine zentrale Rolle. Beraten durch DGM-Gremienmitglieder hat sie 2005 empfohlen, alle Forschungsaktivitäten zu Materialien und Werkstoffen einheitlich zu bezeichnen und so ein sichtbares, eigenständiges Fachgebiet in Deutschland zu etablieren. Aus dieser Empfehlung sind ihre Fachkollegien „Materialwissenschaft“ und „Werkstofftechnik“ sowie deren Fächerkanon hervorgegangen. Die DGM ist die einzige Fachgesellschaft, die im gesamten Spektrum Vorschläge zur Wahl der DFG-Fachkollegiaten machen darf.

Fachkollegium Werkstofftechnik

Fachkollegium Materialwissenschaft

 


Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG Förderatlas 2015

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

Für Vorhaben im Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik wurden im Berichtszeitraum insgesamt knapp 260 Millionen Euro bewilligt. Dies entspricht einem Anteil von 19 Prozent an den gesamten DFG-Mitteln in den Ingenieurwissenschaften.An der Förderung waren 76 Hochschulen beteiligt. Auch hier bilden TH Aachen, Uni Erlangen-Nürnberg, KIT Karlsruhe und TU Darmstadt den Kern der bewilligungsaktivsten Hochschulen. Gut sichtbar ist darüber hinaus die TU Freiberg: Mit zwei dem Fachgebiet zugeordneten und aktuell noch laufenden Sonderforschungsbereichen weist sie einen klaren Schwerpunkt in der Werkstofftechnik auf und führt die Rangliste in diesem Bereich an. Auf das Forschungsfeld Materialwissenschaft entfallen über 124 Millionen Euro.

Förderatlas 2015