DGM - Architektur MatWerk

Architektur des Fachgebiets MatWerk: Analyse, Positionierung, Verankerung

Das Fachgebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik hat maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und damit auf den Wohlstand unserer Gesellschaft. Denn, letztlich entscheidet die Qualität des Werkstoffes über den Erfolg eines Produkts!

Das Projekt "Architektur des Fachgebiets MatWerk" soll dazu beitragen, dass MatWerk in der Öffentlichkeit und bei Entscheidungsträgern entsprechend seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung wahrgenommen wird.

Projektschwerpunkte:

  1. Identifikation und Charakterisierung von Akteuren, die das Fachgebiet MatWerk derzeit repräsentieren (IST-Zustand),
  2. Identifikation aktueller und zukünftiger Themen mit strategischer Bedeutung für das Fachgebiet MatWerk,
  3. Entwicklung einer Strategie, welche Synergien auf welche Weise zwischen den Keyplayern des Fachgebiets MatWerk hergestellt werden können, für eine starke Positionierung der Disziplin in der Öffentlichkeit und gegenüber Entscheidungsträgern (SOLL-Zustand),
  4. Erarbeitung von Maßnahmen für das gesamte Fachgebiet MatWerk zur Umsetzung der Positionierung.

10-Punkteplan zur Soll-Architektur MatWerk

1. Wege zur Dokumentation von Arbeit und Ergebnissen 

  • Themenaufbereitung
  • Berichtsform
  • Empfänger
  • Verteilmechanismus

2. Wege zur Erfassung von Interessen und Meinungen 

  • thematische Gliederung anhand der Zukunftsthemen
  • Einbindung von Ergebnissen aus den DGM-Gremien
  • Themenerhebung bei Mitglieder durch die Geschäftsstelle

3. Konsolidierung/Neuausrichtung von Zielen und Inhalten 

  • Abstimmung/Ergänzung zwischen den Gremien der DGM
  • Definition wichtiger Schnittstellen (fachlich, personell)
  • Identifikation thematischer Lücken

4. Abstimmung mit den Gremien der DGM hinsichtlich der Dokumentation von Arbeit und Ergebnissen 

  • Relevanz
  • bearbeitete Themen
  • Publikationen
  • gemeinsame Kommunikationswege 

5 Definition von Schnittstellen zu den Partnern der DGM 

  • wechselseitige Durchlässigkeit für Themen und Impulse
  • wechselseitige Nutzung von Ergebnissen in der Kommunikation/Außendarstellung
  • wechselseitige Nutzung von Kontaktpersonen/Beeinflussern (Politik? Medien?)

6. Definition eines „Vokabulars“ und Ausdrucksweisen für das Fachgebiet MatWerk 

  • einprägsame Beschreibungen
  • prägnante bildliche Darstellungen
  • Zusammenführung von Ressourcen (Bild-, Videomaterial) 

7. Initiierung einer Kommunikationsstrategie 

  • Wahl eines Zukunftsthemas
  • Initiierung eines Themenjahrs
  • Untersetzung des Themas mit relevanten Inhalten (Erkenntnisse, Anwendungen, Akteure, Themen)
  • breite Kommunikation (Internet, Presse, Preise/Wettbewerbe)
  • Einbindung der Jung-DGM

8. Sicherung des personellen Übergangs in Leitungsgremien 

  • Sphäre (Wissenschaft, Industrie, Forschung, Politik)
  • Persönlichkeit
  • Vernetzungsgrad
  • Führungserfahrung

9. Gewinnung von Botschaftern 

  • Identifikation von aktiven, kommunikativen und sehr gut vernetzten Personen auch außerhalb des Fachgebiets
  • Erarbeitung und Umsetzung einer Nutzenkommunikation gegenüber Botschafterpersönlichkeiten
  • arbeitsteilige Ansprache potenzieller Kandidaten durch DGM-Mitglieder

10. Etablierung geeigneter Formen einer Arbeitsorganisation innerhalb der DGM-Geschäftsstelle und DGM-Gremien

  • Eignung und Besetzung von Ausschüssen, Arbeitsgruppen usw.
  • Rückgriff auf Ausschüsse u.ä. der DGM-Gremien
  • zeitliche Befristung
  • Wege zur Ergebniskontrolle, Rückkopplung, Berichterstattung

Projektleitung

Univ.-Prof. Dr. habil. Anja Geigenmüller