FORTBILDUNG

Quantitative Gefügeanalyse mit teuren Programmpaketen – oder geht es auch ganz anders?

  • 28.08.2020
  • ONLINE-LIVE-VORTRAG
  • ONLINE-LIVE-VORTRAG 10:30 - 11:30 UHR
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Beschreibung

In Metallographie-Laboren finden sich eine Vielzahl an kommerziellen, teuren Programmen zur Bildbearbeitung und Gefügeanalyse. Teilweise können diese Programmpakete aber bereits veraltet sein, oder es sind nur wenige Lizenzen vorhanden.

Es existieren aber auch kostenlose Alternativen, die alle Schritte einer quantitativen Gefügeanalyse beherrschen. Diese Programme sind jedoch zum Teil etwas komplexer in der Anwendung und erscheinen dadurch zunächst etwas benutzerunfreundlicher.

In diesem Online-Live-Vortrag zeigen wir Ihnen daher die grundlegenden Schritte einer quantitativen Gefügeanalyse mittels Open-Source-Programmen, am Beispiel der Software ImageJ, auf.

 

Themen und Inhalte

 

  • Das Stitching mehrerer Mikroskop-Aufnahmen.
  • Die Registrierung verschiedener korrelativer Mikroskopaufnahmen, bspw. von Lichtmikroskop, Rasterelektronenmikroskop sowie Elektronenrückstreubeugung (EBSD).
  • Neue Möglichkeiten der Segmentierung, insbesondere trainierbare Segmentierung mit Hilfe von maschinellem Lernen.
  • Die Binärbildbearbeitung und quantitative Auswertungen.
  • Die Aufnahme von Makros zur automatischen „Batch Verarbeitung“.

Ihr Dozent

Martin Müller, M. Sc. ist aktuell Doktorand am Steinbeis-Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland in Saarbrücken. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit der Klassifizierung von Stahl-Gefügen, insbesondere bainitischer Gefügestrukturen, mit Methoden des maschinellen Lernens. Vor Beginn seiner Promotionstätigkeit hat er über mehrere Jahre als Werkstoffingenieur in einem Schmiede- und Ringwalzwerk gearbeitet.

Ergänzend zum Promotionsthema, engagiert er sich u.a. im Arbeitskreis "Quantitative Gefügeanalyse" der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde, sowie als Dozent in den Fortbildungen "Einführung in die modernen Methoden der Gefügeanalyse" und "Maschinelles Lernen - Grundlagen und Anwendungen auf materialwissenschaftliche Beispiele".

Weiterhin hält er Fachvorträge auf renommierten Fachkongressen der Werkstoffbranche wie der MS&T in Portland ("Tracing Bainite with the Help of Textural Parameters", September 2019) oder der Metallographie-Tagung der DGM in Dresden ("Mit Texturparametern dem Bainit auf der Spur", September 2019)

Ansprechpartner

Martin Müller

Universität des Saarlandes


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